Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 19.01.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Während dem „Putzen“ in der Kirche bestohlen worden

 

Eine 77-jährige Rentnerin, die sich am Donnerstagmorgen zum Putzen in der Heilig-Geist-Kirche am Anton-Niedermeier-Platz aufgehalten hat, ist dabei bestohlen worden.

Von einer Zeugin konnte ein möglicher Dieb dabei beobachtet werden.

Im Zeitraum von 8 bis 8.30 Uhr war das spätere Diebstahlsopfer bei Reinigungsarbeiten in der Kirche beschäftigt. Im „Guten Glauben“ legte sie dabei ihre unverschlossene Handtasche in einer Bankreihe ab.

Darin befanden sich unter anderem die üblichen Plastikkarten und zirka 180 Euro Bargeld.

Diese Gunst des Augenblicksnutzte ein Dieb aus und entwendete die Tasche.

Von einer Zeugin konnte später in Erfahrung gebracht werden, dass sich um die Tatzeit herum ein Mann im Bereich des Seiteneingangs der Kirche herumgetrieben hat. Der steht jetzt im Verdacht, auch der Dieb gewesen zu sein.

Täterbeschreibung:

Männlich, etwa 40 - 50 Jahre alt und rund 175 Zentimeter groß; er war bekleidet mit einer beigen Kopfbedeckung, eventuell eine Strickmütze, einem beigen Oberteil und einer hellen Hose.

 

 

Rumäne beim Ladendiebstahl erwischt - war bereits zur Festnahme ausgeschrieben

 

Um die Mittagszeit wurde am Donnerstag ein rumänischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland bei einem Ladendiebstahl erwischt. Zur Wahrung des Strafverfahrens musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Bei der weiteren Sachbearbeitung wurde festgestellt, dass er bereits von einer anderen Staatsanwaltschaft ebenfalls wegen Ladendiebstahls gesucht wird.

Gegen 11.40 Uhr wurde der 27-Jährige von einem aufmerksamen Angestellten dabei beobachtet, wie er in einem vermeintlich unbeobachteten Augenblich ein Päckchen Ohrringe im Wert von 4 Euro von einem Ständer nahm und sie fluchs in seiner Jackentasche verschwinden ließ. Danach ging er sofort aus dem Bekleidungsgeschäft am Georg-Wichtermann-Platz. Er konnte jedoch noch rechtzeitig angehalten und der Polizei übergeben werden.

Bei der Überprüfung seines polizeilichen Datenbestandes kam heraus, dass ihn die Staatsanwaltschaft Freiburg ebenfalls wegen Ladendiebstahls sucht.

Nach dem Sachvortrag an die hiesige Staatsanwaltschaft wurde dem Wiederholungstäter eine hohe dreistellige Sicherheitsleistung zur Wahrung des Strafverfahrens aufgebrummt. Nachdem er diese und die Sicherheitsleistung aus dem Freiburger Fall bar berappt hat, durfte er wieder seines Weges ziehen. Zuvor musste er aber auch noch einen Zustellungsbevollmächtigten benennen.

 

 

Handy aus der Jacke „geklaut“

 

Den Diebstahl seines rund 600 Euro teuren Smartphone brachte ein 16-Jähriger gestern zur Anzeige. Über einen möglichen Täter ist nichts bekannt.

Am Mittwochnachmittag, in der Zeit von etwa 17 bis 19 Uhr, hielt sich der junge Mann beim Sport in der Albert-Schweitzer-Halle auf.

In der Umkleide hängte er seine Jacke an einen Haken und ließ sein Samsung Handy vom Typ Galaxy S7 in der Farbe Gold leichtsinnigerweise in einer Jackentasche zurück.

Und für den aufnehmenden Beamten überhaupt nicht verwunderlich, war, dass das Handy zwei Stunden später nicht mehr in der Jacke war.

 

 

Pkw beschädigt

 

Vom Tedi-Parkplatz in der Oskar-von-Miller-Straße ist eine Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht worden.

Um 16 Uhr stellte am gestrigen Donnerstag ein Peugeot 3008 Besitzer sein grau lackiertes Fahrzeug dort ab.

Bei der Rückkehr etwa eine halbe Stunde später prangerte auf der Beifahrerseite in der Fondtüre ein langer Kratzer im Lack.

Die Reparaturkosten werden auf 500 Euro geschätzt.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Fußgängerin übersehen - leichtverletzt ins Krankenhaus

 

Am Donnerstagvormittag hat ein Autofahrer eine Fußgängerin in der Metzgergasse übersehen. Bei dem folgenden Zusammenstoß wurde die Frau verletzt, so dass sie der Rettungsdienst für weitere medizinische Untersuchungen in ein Krankenhaus mitnahm.

Am Fahrzeug ist augenscheinlich kein Schaden entstanden.

Gegen 10.35 Uhr lief die 70-jährige Landkreisbewohnerin auf der linken Seite der Maxbrücke in stadteinwärtiger Richtung. Bei der Furt über die Metzgergasse hielt sie zunächst an, um Fahrzeuge abbiegen zu lassen. Bei der nächsten Lücke lief sie los und wurde von einem weiteren aus der Metzgergasse herannahenden 55-Jährigen Renault Megane Lenker angefahren. Dadurch stürzte die Frau zu Boden und klagte hernach über starke Knieschmerzen.

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Am Mittwochvormittag hat sich in der Kornstraße ein Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein Schaden von rund 200 Euro entstanden.

Über den Unfallflüchtigen und sein Fahrzeug ist derzeit noch nichts bekannt.

Zwischen 8 und 10.30 Uhr stand ein roter VW Polo in der Kornstraße in der Nähe zum Finkenweg.

Als die Nutzerin zum Fahrzeug zurückkam, wies der eine frische Beschädigung auf. Der Fahreraußenspiegel war nach vorne geklappt, verbogen und das Spiegelglas herausgebrochen.

Anhand der Spurenlage wird jetzt vermutet, dass das verursachende und gesuchte Auto einen defekten rechten Außenspiegel haben müsste.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfall

St 2280, bei Üchtelhausen

 

Am Donnerstag um 5.50 Uhr war ein Seat Leon Lenker auf der Staatsstraße 2280 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs.

Zwischen der Abfahrt nach Zell und der Abfahrt nach Üchtelhausen kam es zum Zusammenstoß mit einem über die Straße wechselnden Rehwild. Anschließend rannte das Tier wieder davon und konnte in der Nähe auch nicht mehr gefunden werden.

Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.       

 

 

Abbiegeunfall mit einem Verletzten und einem hohen Blechschaden

St 2446, bei Schnackenwerth

 

Um 6.50 Uhr kam es am Donnerstag zu einem sogenannten Abbiegeunfall auf der Staatsstraße 2446, bei dem eine Person leicht verletzt worden ist. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Schweinfurter Krankenhaus.

Der Gesamtsachschaden wird auf 22 000 Euro geschätzt.

Zu dem Unfall kommt es als ein 23-Jähriger mit seinem Skoda Octavia kurz nach Schnackenwerth nach links in Richtung Bergrheinfeld abbiegt. Dabei übersieht er einen entgegenkommenden 61-jährigen VW Polo Lenker und die beiden Fahrzeuge stoßen ziemlich heftig zusammen, wobei auch noch ein Verkehrszeichen in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Beide nicht mehr fahrbereiten Autos werden von einem Abschleppdienst geborgen.

 

 

Im Acker gelandet

St 2277, zwischen Röthlein und Grafenrheinfeld

 

An der „berühmt berüchtigten Kurve“ auf der Staatsstraße 2277 zwischen Röthlein und Grafenrheinfeld ist es am Donnerstagvormittag zu einem Unfall gekommen. Er ging jedoch relativ glimpflich aus.

Gegen 9.45 Uhr fuhr eine 44-Jährige mit ihrem VW Polo in Richtung Röthlein. Im Bereich der Kurve kam sie aus bisher nicht bekannten Gründen nach rechts aufs Bankett. Beim Gegenlenken geriet ihr das Auto außer Kontrolle und die Schleuderfahrt endete in einem angrenzenden Acker. Dabei hat die Autofahrerin auch noch ein Verkehrszeichen umgefahren.

Der Gesamtschaden wird in Richtung 1000 Euro geschätzt.

Bezüglich eines Flurschadens muss noch mit dem zuständigen Landwirt Kontakt aufgenommen werden.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck vom 19.01.2018

 

A7, Hausen b. Würzburg, Rastanlage Riedener Wald

 

Haftbefehl wegen unverzollter Zigaretten

 

Am frühen Morgen des heutigen Freitags stellte sich bei der Kontrolle eines Kleintransporters durch eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck heraus, dass gegen den 57-jährigen Fahrer ein Haftbefehl wegen Steuerhinterziehung erlassen worden war. Da es sich um eine Steuerschuld im hohen sechsstelligen Bereich handelt, wurde der Fahrer zunächst einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

 

 

A7,  A71 Bereich Main-Rhön

 

(Un)wetterbedingte Unfälle/Schäden, Sachschäden i.H.v. ca. 50000,- €

 

Um die Mittagszeit des gestrigen Donnerstags wurde ein unbeladener Lkw mit Anhänger auf der Grenzwaldbrücke von einer starken Windböe erfasst, wodurch zunächst der Anhänger nach rechts umkippte. Der Fahrer konnte sein Führerhaus glücklicherweise noch verlassen, bevor dann auch der Lkw durch den starken Sturm ebenfalls auf die rechte Seite umgeworfen wurde. Die Bergung des Lkw-Gespannes konnte erst in der Nacht gegen 23.00 Uhr begonnen werden, da es auf Grund der Windgeschwindigkeiten nicht möglich war einen Kran aufzustellen. Da die linke Fahrspur noch befahrbar war, hielt sich die Verkehrsbehinderung in Grenzen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

 

Ebenfalls gestern um die Mittagszeit wurde bei einem Sattelauflieger auf der A71 dessen Dach durch den starken Wind aus der Verankerung gerissen, so dass der Lkw seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen konnte. Mit Hilfe der Straßenmeisterei Schweinfurt, konnte das Dach provisorisch soweit befestigt werden, dass der Fahrer zumindest von der Autobahn abfahren konnte. Hier wurde durch die Transportfirma ein Abschleppdienst verständigt, der sich um die Instandsetzung des Aufliegers kümmerte.

 

 

Am gestrigen Donnerstagmorgen verlor ein Pkw-Fahrer auf der A71 auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrezeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw wurde hierbei rundum beschädigt. Der Fahrer selbst blieb glücklicherweise unverletzt.

 

 

Am Nachmittag wurde ein Pkw auf der A7 von einer starken Windböe erfasst und dadurch gegen die Mittelschutzplanke gedrückt. Hier wurde die Beifahrerin glücklicherweise nur leicht verletzt.

 

 

Am Abend schließlich wurde auf der A71 noch ein Pkw mit Anhänger „Opfer“ des starken Windes. Durch eine Windböe geriet der Anhänger ins Schlinger und kippte schließlich um. Der Pkw wurde dadurch herumgedreht und stand entgegen der Fahrtrichtung. Durch die Straßenmeisterei Schweinfurt wurde der rechte Fahrstreifen gesperrt, so dass der eintreffende Abschlieppdienst zunächst den Anhänger wieder aufrichten und letztlich auch abtransportieren konnte.

 

 

Auch eine Notrufsäule an der A7 hielt dem Sturm offensichtlich nicht stand und wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass diese nicht mehr funktionsfähig ist und nun ausgetauscht werden muss.

 

 

Am Abend wurde schließlich noch die Dachplane eines Sattelaufliegers auf der A71 komplett abgerissen und weggeweht. Der Sattelzug konnte seine Fahrt dennoch fortsetzen. Eine Absuche nach der Plane verlief erfolglos. Man könnte sagen: „Vom Winde verweht!“

 

 

A71, Mellrichstadt, Rastanlage Mellrichstädter Höhe

 

Unfallflucht / Zeugenaufruf

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