Sanierung der Schulturnhalle Schonungen soll ins Auge gefasst werden

Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes für Schulinfrastruktur

 

Nichts bleibt unversucht, um Fördertöpfe für die Großgemeinde anzuzapfen. Immer wieder ist es in jüngster Vergangenheit gelungen, beachtliche Zuschüsse für wichtige Infrastrukturprojekte zu generieren. Bürgermeister Stefan Rottmann erinnert an das Breitbandförderprogramm, das Kommunalinvestitionsförderprogramm für eine neue Energiezentrale, die Stabilisierungshifle, Städtebauzuschüsse für Schonungens neue Mitte, Bedarfszuweisungen, die hohen Zuschüsse für das Kinderkrippenprojekt oder die jüngst vereinnahmte Förderung für die Kanaltrasse Löffelsterz/Marktsteinach. Viele Millionen flossen in Schonungens Infrastruktur und vor allem in den Abbau des Investitionsstaus. Gerade die Umsetzung des konsequenten Reform- bzw. Haushaltskonsolidierungsprogramms und die damit verbundene Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger führte dazu, dass Schonungen mit großzügigen Zuschüssen und Zuweisungen rechnen durfte. „Wir mussten in der Vergangenheit viel Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung leisten, was sich rückblickend gelohnt habe: Der Rückhalt und das Vertrauen der Bürgerschaft in Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister ist hoch!“, erklärt Rottmann.

 

Jetzt wagt die Gemeinde einen neuen Anlauf: Während die Planung für den erweiterten Grundschulneubau zügig vorangeschritten ist, die Energiezentrale am Schulzentrum, sowie die neue Straßenführung kurz vor der Umsetzung stehen und beim Kinderkrippenbau die Grundsteinlegung bevorsteht, soll es nun auch mit einer möglichen Generalsanierung der Turn- und Schwimmhalle am Schulzentrum vorangehen.

 

Mit einem weiteren Kommunalinvestitionsprogramm für die Schulinfrastruktur sollen Kommunen wie Schonungen durch den Bund Unterstützung erhalten. In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab das Gremium nun grünes Licht für die Bewerbung um weitere Finanzmittel für eine Turnhallen-Generalsanierung. Für Unterfranken stehen insgesamt 44 Mio. Euro bereit, für den Landkreis Schweinfurt 5 Mio. Euro. Die Förderung liegt bei bis zu 90%. Ob die Gemeinde mit Finanzmitteln planen kann und wenn ja, mit wie viel Geld zu rechnen ist, wird sich zeigen. Bürgermeister Stefan Rottmann erhofft sich bei einer erfolgreichen Bewerbung weitere Synergien, gerade im Hinblick auf die Gebäudetechnik des Schulzentrums. Der zukünftige Bedarf für Turnhalle und Schwimmhalle wurde vor wenigen Wochen durch die Regierung von Unterfranken anerkannt, was Voraussetzung für eine Bezuschussung ist. Im Laufe des Aprils müssen die Bewerbungsunterlagen für das neuerliche Kommunalinvestitionsprogramm eingereicht sein. Eine mögliche Schwimmhallensanierung braucht anders wie die Turnhalle einen längeren Vorlauf. Nichts desto trotz, sollen auch für eine Generalsanierung der Schwimmhalle Vorüberlegungen angestellt werden.

Beide Einrichtungen werden auch durch die Landkreisrealschule, Vereinen und teilweise Externen genutzt, sodass eine optimale Auslastung gewährleistet wird.

 

 

 

 

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