Baurecht für den Ersatzneubau der Werntalbrücke im Zuge der A 7

Regierung von Unterfranken erlässt Planfeststellungsbeschluss

 

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken schafft mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 25.01.2018 Baurecht für den Ersatzneubau der Werntalbrücke, einer Brücke der Bundesautobahn A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und der Anschlussstelle Gramschatzer Wald. Die gesamte Streckenlänge für die Baumaßnahme beträgt 865 m. Auf das Brückenbauwerk entfallen davon rund 450 m. Die Anpassungsstrecken an die bestehende Bundesautobahn sind insgesamt 415 m lang. Die Brückenerneuerung erfolgt bestandsnah, wobei die Querneigung im Bauwerksbereich auf ein regelgerechtes Maß gebracht wird. Um für einen eventuellen späteren sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 7 gerüstet zu sein, werden außerdem die Querschnittsbreiten des Brückenneubaus erhöht. Der Trassenverlauf orientiert sich strikt am Bestand. Die Anzahl der Brückenfelder bleibt unverändert. Die Gesamtstützweite der Brücke und deren Pfeilerstellungen weichen nur marginal vom Bestand ab. An der Richtungsfahrbahn Würzburg befindet sich nördlich des Brückenbauwerks vor Baubeginn der Parkplatz „Wernbrücke“. Dieser wird während der Bauzeit gesperrt, da er für Baustelleneinrichtungen und als Zufahrt zur Brückenbaustelle benötigt wird. Seit einer umfangreichen Sanierung des Bauwerks Ende der 90er Jahre mit dem Einbau zusätzlicher externer Spannglieder und der Änderung des Lagerungssystems ist zwischenzeitlich eine weitere erhebliche Verschlechterung der Bauwerkssubstanz eingetreten. Vorausgehende brückenbautechnische Untersuchungen zeigten, dass ein wirtschaftlicher Erhalt des bestehenden Brückenbauwerks nicht mehr möglich ist. Deswegen ist eine kurzfristige Erneuerung der Talbrücke erforderlich. Bis zur Erneuerung sind jährliche Sonderprüfungen, eine Verdrückung der Fahrspuren und die Einrichtung eines LKW-Überholverbotes vorgesehen. Für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr ist die Werntalbrücke seit Februar 2017 gesperrt. Mit dem Brückenneubau werden zwei Absetz- und Regenrückhaltebecken unterhalb des Brückenbauwerks angelegt, wodurch eine erhebliche Verbesserung des Gewässerschutzes erzielt wird. Mit der für eine Dauer von fünf Jahren veranschlagten Baumaßnahme soll im Jahr 2019 begonnen werden. Vorabmaßnahmen werden bereits im Herbst 2018 durchgeführt werden. Die Gesamtkosten betragen rund 49,5 Mio. €.

 

Hinweis:

Der Planfeststellungsbeschluss vom 25.01.2018, die Planunterlagen und die Bekanntmachung können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken http://www.regierung.unterfranken.bayern.de unter der Rubrik „Planung und Bau“ > straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

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