Neujahrsempfang mit Kathi Petersen lässt Gemeinde SPD optimistisch ins Jahr 2018 starten

Zweifelsohne herrschen bei der SPD aktuell spannende Zeiten, so sind es doch die Mitglieder der Sozialdemokratie, die nach dem „Aus“ des Jamaika-Bündnisses über die künftige Regierungsbildung und damit Zukunft Deutschlands in Berlin mitentscheiden. Das Thema „Große Koalition“ und das Ergebnis der Sondierungen waren schließlich auch die beherrschenden Themen des Großgemeinde-SPD-Neujahrsempfangs in Löffelsterz.

 

Dass letztlich die Parteimitglieder und damit die Basis über eine mögliche Koalition abstimmen darf, wertet Vorsitzender Matthias Barthelmes als gutes Zeichen. Die SPD sei mit Abstand die älteste Partei: Auch in der Gemeinde Schonungen gibt es keine politische Gruppierung, die auf eine längere Tradition zurückblicken kann. Sie SPD kämpft in Schonungen bereits weit über hundert Jahre für Fortschritt, freiheitliche und demokratische Grundwerte, Frieden, sowie sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand. Vieles konnte in der Vergangenheit, trotz widriger Umstände und unsicherer weltpolitischer Lage bewerkstelligt werden. Und so konnte die SPD maßgeblich daran mitarbeiten, dass in Europa Friede herrscht und es Deutschland vor allem wirtschaftlich gut gehe. Zunehmender Populismus und Oberflächlichkeit in der Auseinandersetzung mit politischen Inhalten, müssen in diesen Zeiten vor allem etablierte Parteien fürchten, wie Landtagsabgeordnete Kathi Petersen berichtete.

 

Meinungen und Gerüchte, ja sogar Fake-News werden auf Knopfdruck in Sekundenschnelle in sozialen Netzwerken verbreitet und verunsichern die Menschen. Politische Sachverhalte und Probleme werden zunehmend komplexer, während sich Menschen oft nach Einfachheit sehnen. Einprägsame Bilder oder markante Sprüche beeinflussen Menschen nachhaltig und sorgen für Ängste und Vertrauensverlust in die Politik.

 

Bürgermeister Stefan Rottmann richtete den Blick auf die Gemeindeentwicklung: Erfreulich sei für ihn vor allem die Einwohnerentwicklung, damit verbunden die Geburtensteigerungen und der ungebrochen hohe Zuzug von Familien in die Gemeinde. Dies spreche für die ausgezeichnete Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde. „Leerstandsprobleme und Verödung, wie man es vielleicht von anderen Gemeinden schon gehört hat, kennen wir hier nicht!“, sagt Rottmann. Passend zur Einwohnersituation entwickelt sich auch das Umfeld und die Infrastruktur mit. Der Bürgermeister berichtet von zahlreichen Projekten, wie Schonungens neue Mitte mit dem Seniorenzentrum, der Kinderkrippen- und Grundschulneubau, Gewerbegebietserschließungen oder der Ausbau von Kanal, Breitband und Mobilfunk. Ein auswärtiger Bürger habe ihn kürzlich angesprochen und gesagt, dass sich Schonungen mit seinen Orten so schnell entwickle, dass einem schwindelig werde, berichtete Rottmann mit einem Augenzwinkern. Er lobte deshalb die gute überparteiliche Zusammenarbeit im Gemeinderat und die Unterstützung aus der Bevölkerung.

 

Zu guter Letzt stand noch eine große Ehrung im an: Emil Seuling wurde zum Ehrenmitglied ernannt, er gehört zu den Gründungsmitgliedern des damaligen Ortsvereins Marktsteinach. Dieser wurde 1967 gegründet und feierte letztes Jahr somit sein 50jähriges bestehen, heute als gemeinsamer Ortsverein mit Abersfeld. Seuling erzählte wie damals Franz Höhn in der damaligen Wirtschaft Müller auf Ihn zukam und man beschloss zusammen mit 3 weiteren Genossen den Ortverein zu Gründen. Für die Musikalische Umrahmung sorgten beim diesjährigen Neujahrsempfang die Blaskapelle Löffelsterz Frohsinn. Im Namen der SPD-Ortsvereine erinnerte Matthias Barthelmes an zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten in diesem Jahr. Unter anderem freue man sich auf den Comedystar Michl Müller, der auf Einladung der Schonunger SPD kommt. Fast tausend Karten konnten hier innerhalb einer Woche verkauft werden.

Das Foto zeigt von links: MdL Kathi Petersen, Emil Seuling, Ortsvereinsvorsitzender Matthias Barthelmes, SPD-Kreisvorsitzender Kai Niklaus und Gemeinderat Wolfgang Perschke.

 

Bild: Bernd Barthelmes

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