Sport Trauma Würzburg: Tennis (nicht nur) aus medizinischer Sicht des Uniklinikums

Die vom Uniklinikum Würzburg seit dem Jahr 2012 organisierte Vortragsreihe „Sport Trauma Würzburg“ stellt in diesem Jahr Tennis in den Mittelpunkt. Neu bei der am Freitag, 23. März 2018, stattfindenden Veranstaltung ist, dass zusätzlich zum Symposium auch ein praktischer Teil angeboten wird. Dabei geht es um Spiel- und Trainingstechniken unter dem Aspekt der Verletzungsprävention.

 

Hinter der Reihe „Sport Trauma Würzburg“ steht die Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie (Chirurgische Klinik II) des Uniklinikums Würzburg (UKW). Kern der jährlichen Veranstaltung ist der fächerübergreifende Austausch von Ärzten, Physiotherapeuten, Sportlern, Sportwissenschaftlern, Trainern und Sportbegeisterten. „Dieser multiprofessionelle Ansatz spiegelt sich auch bei der diesjährigen Neuauflage wider, die sich mit vielfältigen Aspekten der Sportart Tennis beschäftigt“, sagt Prof. Dr. Rainer Meffert, der Direktor der Chirurgischen Klinik II. Dr. Kai Fehske, Oberarzt der Klinik mit Spezialisierung auf Sportverletzungen – er selbst ist Dozent mit Magister in den Sportwissenschaften – macht den interdisziplinären Dialog möglich: „Das Symposium am Freitag, den 23. März 2018, im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des UKW widmet sich den für das Spiel typischen Verletzungen und Überlastungsschäden von Schulter, Handgelenk und Ellenbogen sowie deren Therapieoptionen. Das ist aber nur ein Teilaspekt. Experten beantworten die Fragen: Was macht Tennis geschichtlich und sportwissenschaftlich aus? Was gilt es im Jugend- und Nachwuchsbereich besonders zu beachten? Wie lebt es sich auf der Tour als Spieler und Schiedsrichter? Wie entscheidend ist die Wahl des Materials und welchen Einfluss hat diese wiederum auf körperliche Schäden?“

 

Vormittags in der Halle des Tennis-Clubs Weiß-Blau Würzburg

Zusätzlich zu diesem, in den vergangenen Jahren erprobten, weitgespannten Theorieteil wird es in diesem Jahr erstmals auch einen praktischen Part geben. „Am Vormittag laden wir alle Interessierten in die Halle des Tennis-Clubs Weiß-Blau Würzburg in die Mergentheimer Straße ein. Dort erarbeiten wir zwischen 9:00 und 11:00 Uhr Spiel- und Trainingstechniken, die dazu beitragen können, Verletzungsrisiken zu vermeiden“, erläutert Dr. Fehske. Der Organisator von „Sport Trauma Würzburg“ ist der Mannschaftsarzt von Weiß-Blau Würzburg.

Während das Symposium frei und kostenlos zu besuchen ist, ist für die Vormittagsveranstaltung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich und es wird eine Teilnahmegebühr von zehn Euro erhoben. Für die Anmeldung kontaktieren Interessierte Brigitte Hofmann unter Tel: 0931/201-37002 oder E-Mail: hofmann_b7@ukw.de.

Das detaillierte Programm des Symposiums kann abgerufen werden unter www.chirurgie2.ukw.de/veranstaltungen-fortbildungen

 

Bildunterschrift:

 Für die Sportart Tennis typischen Verletzungen und Überlastungsschäden betreffen Schulter, Handgelenk und Ellenbogen.

Bild: Kirsten Mittelsteiner / Uniklinikum Würzburg

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