Peter Hofmann für eine attraktive Außenbewirtschaftung vom Jugendgästehaus

Peter Hofmann Stadtrat  Schweinfurt

 

Vergabe des Jugendgästehaus an das Deutsche Jugendherbergswerk

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit großem Erstaunen und Entsetzen habe ich heute im Schweinfurter Tagblatt die Pressemitteilung zur Vergabe des Jugendgästehaues an das Deutsche Jugenherbergswerk gelesen.

Dort wird als Mitteilung der Stadt ausgeführt: „Weil der künftige Betreiber aber ein gemeinnütziger Verein sei, der auch öffentliche Fördermittel erhalte, dürfe er neben der Verköstigung von Schülerklassen und Jugendgruppen keine größere Außengastronomie betreiben – etwa touristische Radlergruppen bewirten, Geburtstags- oder Firmenfeiern ausrichten oder ein Catering betreiben, so Schnabel.

Das habe ein Stadtrat gefordert. Wie ein ganz normaler Gastronomiebetrieb dürfe das Jugendherbergswerk aber nicht auftreten.“ Der Stadtrat wurde über diese Umstände vor dem Beschluss nicht informiert. Wäre dies bekannt gewesen, hätte die Wahl des Mitbewerbers in einem anderen Licht betrachtet werden müssen. Die weitere Erklärung „ein Stadtrat habe dort Außenbewirtschaftung gewünscht“ stellt jedoch eine absolute Falschinformation dar! Tatsache ist, dass ich darauf hingewiesen habe, dass es ein Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist, dass dort eine Außenbewirtschaftung stattfindet und mit einer solchen die Attraktivität unserer Stadt im Bereich des Mainufers auch signifikant erhöht werden würde.

Ich hatte deshalb, den Antrag gestellt, dass die Stadt mit dem Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e.V. vertraglich regelt, dass dort eine attraktive Außenbewirtschaftung stattzufinden hat.

Dies wurde mit 43 : 2 Stimmen beschlossen, wobei die Gegenstimmen nur darauf zurückzuführen waren, weil zwei Stadtratsmitglieder einen anderen Bewerber den Vorzug geben wollten. Auch diese waren jedoch der Auffassung, dass dort eine attraktive Außenbewirtschaftung erwünscht wäre. Es ist nun also festzustellen, dass hier ein Beschluss des Stadtrates vorliegt, der offensichtlich – legt man die Pressemitteilung zugrunde –missachtet werden soll! Bei einer Umsetzung würde man nun „dafür Sorge tragen“, dass in diesem Bereich die nächsten 20 Jahre keine echte und publikumsfreundliche Außenbewirtschaftung möglich wird! Ich darf Sie deshalb bitten, sich bei dem Vertragsabschluss am Beschluss des Stadtrats zu orientieren und eine Unterschrift nur zu leisten, wenn eine attraktive Außenbewirtschaftung über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg gewährleistet ist.

 

Peter Hofmann

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