Handfester Streit in der Bahnhofshalle

Foto: Bundespolizei 

Würzburg/Aschaffenburg, 7. Februar 2018

Aus bislang ungeklärten Gründen haben sich zwei 24 und 26 Jahre alte Männer gestern Abend (6. Februar) in der Halle des Aschaffenburger Hauptbahnhofs eine handfeste Auseinandersetzung geliefert. Als Bundespolizisten einschritten und einen der Streithälse festnehmen wollten, wurden sie selbst noch Ziel von Aggressionen. 

Ein Bahnmitarbeiter alarmierte gestern Abend gegen 20:45 Uhr die Bundespolizei wegen einer Schlägerei, die sich in der Halle des Hauptbahnhofs Aschaffenburg abspielen würde. 

Wie sich herausstellte, waren zwei 24 und 26 Jahre alte syrische Staatsangehörige aus noch ungeklärten Gründen auf einander losgegangen. Als die Bundespolizisten am Tatort eintrafen, versuchte der jüngere der beiden Streithälse vor den Beamten zu flüchten. Er konnte jedoch aufgehalten und gefesselt werden. Dagegen wehrte er sich mit aller Macht und versuchte noch am Boden liegend erfolglos die Ordnungshüter zu treten. Erst mit Ankunft zweier Streifen der Landespolizei konnte der Mann vollständig gebändigt und die Personalien aller Zeugen und Beteiligten aufgenommen werden. 

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde von dem 24-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Eine Atemalkoholmessung hatte zuvor rund 1,8 Promille ergeben. 

Keiner der beiden Männer trug von der Schlägerei nennenswerte Verletzungen davon. Sie durften nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen das Bundespolizeirevier wieder verlassen. 

Warum es überhaupt zu dem Streit gekommen ist und wie die Schlägerei exakt ablief, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Gegen beiden Männer wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der 24-Jährige muss sich zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

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