Sabine Foster-Jackson begann im Januar: Neue Wissenschaftsbeauftragte der Stadt Würzburg

Würzburg und die Julius-Maximilians-Universität sind der neuen
Wissenschaftsbeauftragten der Stadt Würzburg Sabine Foster-Jackson
bereits bestens bekannt. Bis 2015 arbeitete die Diplom-Kauffrau als
Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschafts-lehre, Controlling und
Interne Unternehmensrechnung von Uni-Vizepräsidentin Prof. Andrea
Szczesny. Jetzt kehrte die gebürtige Würzburgerin zusammen mit ihrer
Familie aus den Vereinigten Staaten, wo sie drei Jahre in Augusta
(Georgia) in einer Großpraxis für Nephrologie als Praxismanager für den
Bereich Accounting & Human Ressources tätig war, zurück nach
Deutschland: „Der Perspektivwechsel ist spannend. Nun bin ich nicht mehr
selbst Teil des Wissenschaftsbetriebs, kann aber die Hochschulen und die
Gründerszene, die sich um diese gebildet hat, unterstützen und
vernetzen. Durch meine vielseitige Projektarbeit für die Stadt kann ich
direkt etwas bewegen. Ich freue mich auf die vielen Begegnungen.“

Die Stelle der Wissenschaftsbeauftragten ist im Fachbereich Wirtschaft,
Wissenschaft und Standortmarketing angesiedelt. Leiter Klaus Walther
sieht für die nächsten Jahre einen neuen Fokus der Arbeit: „Zuletzt
haben wir sehr stark den Übergang von der Schule auf die Hochschule
begleitet. Die etablierten Kooperationen, die beispielsweise unter der
Überschrift ‚Stadt der jungen Forscher’ eingegangen wurden, pflegen
wir natürlich weiter. Künftiger Schwerpunkt unserer Arbeit sollte aber
gerade in der Umbruchphase aufgrund der Digitalisierung eine noch
stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein. Für
diese Aufgabenstellung bringt Foster-Jackson - mit fundierten
Kenntnissen im Gesundheitssektor - ein ideales Profil mit.“ Von diesen
Vernetzungen, die immer auch auf neue Start-Ups abzielen, soll auch die
Bürgerschaft einen direkten Nutzen haben. Die Digitalisierung bietet
Kommunen die Möglichkeit, bürgerfreundlicher zu werden und neue
Serviceangebote zu entwickeln. Hierbei wird der
Wissenschaftsbeauftragten als Vermittlerin zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft eine Schlüsselrolle zukommen.

Des Weiteren wirft bereits das Röntgenjubiläumsjahr 2020 seine Schatten
voraus. Der 175. Geburtstag des Nobelpreisträgers sowie die Entdeckung
der nach ihm benannten Strahlen in Würzburg vor 125 Jahren soll
bundesweit ins Gedächtnis gerufen werden. In Würzburg und Röntgens
Geburtstadt Remscheid tun sich zahlreiche Akteure und Institutionen
zusammen, um etwas wirklich Großes auf die Beine zu stellen:
Foster-Jackson wird für die Stadt die Koordination des
Jubiläumsprogramms übernehmen und schon heute sind zahlreiche
Lehrstühle, das Fraunhofer-Institut, die Röntgen-Gedächtnisstelle in
Würzburg, die Röntgen-Gesellschaft in Berlin, Museen in Remscheid und
Düsseldorf, das DESY und der European XFEL in Hamburg, mehrere
Röntgen-Gymnasien in Deutschland sowie weitere Akteure im engen
Austausch miteinander.

Eher alltägliche Termine und Themen der Wissenschaftsbeauftragten sind:
Messe-besuche wie der Studieninfotag der FHWS am 12. März, die Sitzungen
des Hochschul-Koordinierungsausschusses, die aktuelle
Hauptwohnsitz-Kampagne der Stadt oder das Erstellen, Aktualisieren und
Ergänzen von Broschüren beziehungsweise Onlinebereichen. Englische
Übersetzungen derartiger Informationen über den Wirtschafts- und
Wissenschaftsstandort Würzburg fallen der 36-Jährigen, die mit einem
US-Amerikaner verheiratet ist, der in seiner ARMY-Zeit auch in
Schweinfurt stationiert war, hierbei nicht schwer. Foster-Jackson hat
als Nachfolgerin von Monika Hahn am 15. Januar ihre Arbeit aufgenommen.
Im Rathaus ist sie in Zimmer 320 beziehungsweise unter Telefon
0931/37-2970 oder sabine.foster-jackson@stadt.wuerzburg.de zu
erreichen.

Bild „Foster-Jackson“
Wissenschaftsbeauftragte Sabine Foster-Jackson vor dem neuen Messestand
der Stadt Würzburg. Bild: Georg Wagenbrenner

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