Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 27.02.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Zirka drei Tonnen Altbatterien gestohlen

 

Noch keinerlei Hinweise auf die Täter oder deren benutztes Fahrzeug gibt es zu einem Diebstahl von zirka drei Tonnen Altbatterien beim Autohaus Schauer in der Carl-Zeiß-Straße.

Der Diebstahl hat sich über das vergangene Wochenende, höchstwahrscheinlich in den Nächten zum Sonntag oder der zum Montag, zugetragen.

Der exakte Tatzeitraum erstreckt sich auf die Zeit von Samstag, 17 Uhr, bis zur Feststellung am Montag, gegen 9 Uhr.

Es wird angenommen, dass die Täter mit einem größeren Transportfahrzeug auf das Firmengelände vorgefahren sind. Mittels eines mitgebrachten Bolzenschneiders zwickten sie mehrere Bügelschlösser einer massiven Gitterbox auf. Nach dem Betreten der Box öffneten sie die dort deponierten Container und entnahmen daraus den kompletten Inhalt, bestehend aus Altbatterien.

Während der Sachschaden zwischen 50 und 100 Euro beträgt, wird der Diebstahlsschaden auf etwa 2500 Euro geschätzt.

 

Sachdienliche Hinweise dazu bitte an den Ermittlungsdienst der Schweinfurter Polizei richten.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallflucht geklärt - Zeugin beobachtet den Unfall

 

Dank einer Passantin konnte eine Unfallflucht am frühen Montagmorgen relativ zeitnah geklärt werden. Auf die Verursacherin kommt jetzt ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu.

Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Kurz vor 8 Uhr konnte die Zeugin beobachten, wie die spätere Unfallflüchtige, eine 44-Jährige mit ihrem SUV der Marke Ssangyong Rexton, beim Vorwärtseinparkten in der Albert-Schweitzer-Straße an einem am linken Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten VW Up hängengeblieben ist. Anschließend stieg die Beschuldigte aus, besah sich das Malheur, stieg wieder ein und rauschte gesetzeswidrig davon.

Nach einer Verständigung der Polizei und der Unfallaufnahme vor Ort, wurde anschließend die Halteradresse des flüchtigen Fahrzeugs aufgesucht. Dort konnte die Unfallverursacherin angetroffen und zur Tat gehörte werden. Nach einem Tatvorwurf räumte sie ihre Unfallbeteiligung ein und entschuldigte ihr sträfliches Verhalten mit ihren schlechten Deutsch-Kenntnissen.

Diese „Schutzbehauptung“ wird sie aber jetzt nicht vor einem Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht schützen können.

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

In der Landwehrstraße, an der Ecke zur Theresienstraße, hat sich im Zeitraum von Samstag, 21 Uhr bis zur Feststellung am Montag, um 6 Uhr, eine Unfallflucht ereignet.

Zum verursachenden Pkw und seinem Fahrer/Fahrerin liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor.

Am Samstagabend stellte die Eigentümerin eines schwarzen Renault Modus das Auto an der genannten Unfallörtlichkeit ab.

Bei der Rückkehr zum Modus am frühen Montagmorgen musste sie dann den frischen Unfallschaden feststellen. An der vorderen linken Fahrzeugseite waren deutliche Kratzspuren im Fahrzeuglack zu sehen. Zudem war auch noch die linke Außenspiegelhalterung kaputt.

Die Schadensschätzung beläuft sich nach den Angaben der Autobesitzerin auf 500 Euro.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Sachbeschädigung an Gewächshaus

Sennfeld

 

Ein Gewächshausbesitzer aus der Mollengasse hat bei der Schweinfurter Polizei Anzeige gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung erstattet.

Den Zeitraum der Straftat konnte das Opfer ziemlich präzise eingrenzen und liegt an diesem Sonntag zwischen 16.30 und 18 Uhr.

Zur Ausführung seiner Tat betrat der bis dato Unbekannte das Gewächshaus. Mittels einer mechanischen Vorrichtung öffnete er sodann alle Fenster. Da diese wegen der derzeit herrschenden Kälte zusätzlich mit einer Folie verklebt sind, wurden dadurch drei Fenster beschädigt und der Metallrahmen der Vorrichtung verbogen.

Derzeit geht der Besitzer von einem Schaden von rund 500 Euro aus.

Sollten durch das Eindringen der Kälte in das Gewächshaus die darin befindlichen Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen worden sein, so würde der Sachschaden mindestens 3000 Euro betragen. Eventuelle „Spätfolgen“ können aber erst in den kommenden Tagen festgestellt beziehungsweise erkannt werden.

 

 

Mann dreht durch und leistet bei der Festnahme erheblichen Widerstand - zwei Beamte verletzt - ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Oberwerrn

 

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung in zwei Fällen und Nachstellung ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem gestrigen Montagnachmittag gegen einen 37-jährigen Landkreisbewohner. Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme wegen Nachstellung gegenüber seiner Ehefrau leistete der Beschuldige bei der Festnahme zu einem Gewahrsam erheblichsten Widerstand und verletzte dabei zwei Polizeibeamte. Einer davon musste im Anschluss seinen Dienst abbrechen und sich in einem Krankenhaus behandeln lassen.

Wegen erheblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung wurde der Beschuldigte in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

Am Montagnachmittag teilte die Noch-Frau des späteren Beschuldigten mit, dass er ihr trotz eines Kontaktverbots schon wieder nachstellt und an ihrer Wohnung aufgetaucht ist. Daraufhin begab sich eine Streifenwagenbesatzung an die Meldeadresse des 37-Jährigen, wo er auch kurz darauf angetroffen werden konnte. In diesem Gespräch wurde ein erneutes Kontaktverbot ausgesprochen und eine eindringliche Belehrung hinsichtlich der möglichen Konsequenzen bei einer Nichtbeachtung aufgezeigt.

Dies zeigte jedoch wenig Wirkung, denn schon eine geraume Zeit später tauchte der Beschuldigte beim Pfarrheim auf, wo die Anwesenheit seiner Kinder und auch seiner Noch- Ehefrau zu erwarten gewesen sind. In der Folge kam es dann tatsächlich zum Zusammentreffen mit seiner Ehefrau. Beim Eintreffen der ersten Streife und der Erklärung der Gewahrsamnahme sperrte sich der Beschuldigte im Anschluss gegen jegliche Maßnahmen der Ordnungshüter und leistete dabei auch erheblichsten Widerstand. Dabei wurden auch Stühle umgeworfen und Mobiliar verschoben. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte der sich mit allen Mitteln zur Wehr setzende Beschuldigte schließlich fixiert, zu Boden gebracht und die Handschellen angelegt werden.

Nach einem Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft ordnete ein Amtsrichter eine Blutentnahme beim Beschuldigten an. Diese ist von einem Arzt vorgenommen worden.

Aufgrund seines Verhaltens während der Amtshandlung ist der Verdacht einer psychischen Erkrankung nicht gänzlich auszuschließen gewesen. Deshalb erfolgte die Einweisung des Beschuldigten in die Spezialklinik.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfälle

 

SW 25, Marktsteinach - Abersfeld

 

Gegen 18 Uhr war am Montag eine VW Passat Fahrerin auf der Kreisstraße 25 unterwegs. Bei ihrer Fahrt zwischen Marktsteinach und Abersfeld wollte kurz vor ihr ein Reh die Fahrbahn überqueren und wurde dabei erfasst und getötet. Der Jagdpächter holte den Kadaver später ab.

Der Blechschaden beträgt zirka 3500 Euro.

 

 

-St 2277, Röthlein - Grafenrheinfeld

 

Am Montag um 6.40 Uhr fuhr eine Honda Civic Lenkerin auf der Staatsstraße 2277 von Röthlein in Richtung Grafenrheinfeld. Bereits kurz nach Röthlein kam es zu einer heftigen Kollision mit einem über die Straße wechselnden Reh. Sie war so heftig, dass das Wildtier sofort tot war. Der Jagdpächter wurde zur Abholung verständigt.

Der Blechschaden beträgt zirka 3000 Euro.

 

 

-St 2446, bei Schnackenwerth

 

Am Samstag um 10.45 Uhr war ein Ford Focus Führer auf der Staatsstraße 2446 unterwegs. Bei seiner Fahrt vom Verkehrskreisel am Gewerbegebiet Werneck, Am Eschenbach, in Richtung Schnackenwerth, kam es etwa auf halber Strecke zur Kollision mit einem Reh. Dieses Tier war mit weiteren zwei anderen kurz vor dem Autofahrer über die Straße gesprungen. Obwohl verletzt hetzte das Reh seinen beiden Artgenossinnen gleich darauf wieder hinterher. Zur Absuche wurde der zuständige Jagdpächter verständigt.

Der Blechschaden beträgt zirka 2500 Euro.

 

 

-SW 8, Pfändhausen - Hambach

 

Am Samstag um 1.15 Uhr war ein Audi A4 Führer auf der Kreisstraße 8 unterwegs. Bei seiner Fahrt zwischen Pfändhausen und Hambach kam es kurz vor Hambach zum Zusammenprall mit einem Feldhasen. Das Tier verstarb noch an der Unfallstelle.

Der Blechschaden beträgt zirka 1500 Euro.

 

 

-St 2447, zwischen Untertheres und Ottendorf

 

Am Freitag um 23.30 Uhr fuhr ein Smart Lenker auf der Staatsstraße 2447 von Untertheres in Richtung Ottendorf. Etwa einen Kilometer vor Ottendorf kam es zum Zusammenprall mit einem über die Straße springenden Feldhasen. Das Wildtier erlag seinen Verletzungen.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

 

 

-St 2280, Ballingshausen - Abzweig Madenhausen

 

Am Freitag war um kurz nach 20 Uhr eine Skoda Fabia Lenkerin auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Bei ihrer Fahrt von Ballingshausen in Richtung Schweinfurt querte kurz vor dem Abzweig nach Madenhausen ein von rechts kommendes Reh vor ihr die Fahrbahn, was zu einer Kollision geführt hat. Anschließend rannte das Wildtier davon.

Zur Absuche wurde der zuständige Jagdpächter verständigt.

Der Blechschaden wird auf 300 Euro geschätzt.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 27.02.2018

 

Landkreis Bad Kissingen, A 7, Schondra

 

Gigaliner fährt auf Warnleitanhänger

 

Am Montagvormittag hat ein 48-jähriger Lkw-Fahrer eine Baustellenabsicherung auf der A 7 bei Schondra übersehen und kollidierte mit einem Warnleitanhänger.

Wegen Baumfällarbeiten war die linke Fahrspur durch die Autobahnmeisterei Oberthulba  gesperrt.

Ein Richtung Kassel fahrender Fahrer eines Gigaliners übersah die ordnungsgemäß beschilderte und abgesicherte Baustelle prallte auf den auf der rechten Spur stehenden Warnleitanhänger. Der Tandemanhänger kam ins Schleudern und kippte auf die Mittelschutzplanke. Der Lkw-Fahrer aus Kassel blieb zum Glück unverletzt. Nach kurzer Vollsperrung der Autobahn konnte der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und der Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Absicherung der Unfallstelle erfolgte durch die Feuerwehr aus Schondra. Nach der Bergung der Fahrzeuge war die Autobahn ab 14:45 Uhr wieder frei befahrbar.

Es entstand eine Sachschaden von ca. 80000,- Euro.

 

Foto -Quellenangabe “Polizei“ verwenden können.

 

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