Regierung bewilligt Zuschuss

Neuanschaffung eines Mannschaftstransportwagens in Marktsteinach

 

Strategisch günstig und fast von allen Himmelsrichtungen erreichbar liegt der Ort Marktsteinach im Herzen der Großgemeinde Schonungen. Da liegt es auf der Hand, dass auch der Feuerwehr eine besondere Rolle zukommt. Straßen und Wege kreuzen sich nach Schonungen, Waldsachsen, Abersfeld und Löffelsterz. Aufgrund der kurzen Wege kann die Marktsteinacher Wehr mit Atemschutz und Löschwasser die Einsatzorte fast immer sehr schnell erreichen.  

 

Auf 57 Aktive, davon 14 Jugendliche kann die Feuerwehr in Marktsteinach im Ernstfall zählen. Der Feuerwehrverein kommt auf knapp 200 Mitglieder. 24 Einsätze wurden im vergangenen Jahr abgeleistet, darüber hinaus unzählige Übungen, Schulungen und Fortbildungen. Gesellschaftlich und kulturell leistet die Feuerwehr einen wichtigen Beitrag: Ausflüge, Maibaumaufstellen, die Mitwirkung an der Kirchweih, Altpapier- und Christbaumsammlungen und der Austausch mit der Partnerwehr in Hägglingen (Schweiz) sind nur einige Bauspiele. Kommandant und Kreisbrandmeister Horst Klopf, Feuerwehrvorsitzender Holger Stumpf hatten im Rahmen der Jahreshauptversammlung allerhand zu berichten. 

 

In diesem Jahr besuchte Bürgermeister Stefan Rottmann ausnahmslos alle neun Feuerwehren bei den Hauptversammlungen und sucht den Kontakt zu den Aktiven. Themen sind die Einführung der Handyalarmierung für alle Feuerwehrmänner und Frauen, die Standortanalyse für Sirenen, das Feuerwehr- und Fahrzeugkonzept, wichtige Investitionen in Feuerwehrhäuser, oder die Beschaffung neuer Einsatzfahrzeuge. Die Gemeinde wird in diesem Jahr beachtliche Mittel für ihre Feuerwehren bereitstellen. 

 

Erst 2014 wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) in Betrieb genommen. Wie die Regierung von Unterfranken mitteilt wurden nun 13.100,- Euro Zuschuss für den Kauf eines Mannschaftstransportwagens MTW bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein Mehrzweckfahrzeug MZF, Baujahr 1993, ersetzt.

Der Mannschaftstransportwagen ist ein Feuerwehrfahrzeug mit maximal 3,5 t zulässiger Gesamtmasse, geeignet zur Aufnahme von mindestens einer Staffel (6 Personen) und maximal einer Gruppe (9 Personen). Er ist zum Transport von Mannschaft und Gerät bestimmt.

 

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

 

Das Foto zeigt die Feuerwehrgerätehalle, die in Marktsteinach in großer Eigenleistung errichtet wurde.

 

Außerdem zeigt das Foto das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W), das 2014 in Dienst gestellt wurde. 

(Foto St. Rottmann)

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