Ein Lächeln als Dank

Die Bufdis Alex (links), Lena (rechts) und Astghik (davor in Mitte) (Foto Diakonie Bayern, entstanden auf Bufdi-Seminar)
Die Bufdis Alex (links), Lena (rechts) und Astghik (davor in Mitte) (Foto Diakonie Bayern, entstanden auf Bufdi-Seminar)

Bufdis und Praktikantin berichten über ihre Erfahrungen

Das Bufdi-/Praktikantenteam der Diakonie Schweinfurt besteht derzeit aus vier jungen Frauen: Alexandra Bruckmann (18 Jahre), Lena Schmitt (19 Jahre) und Astghik Gevorgyan (21 Jahre) engagieren sich im Bundesfreiwilligendienst und Sarah Zienow (21 Jahre) studiert soziale Arbeit und macht gerade ihr Praxissemester.

Wie sind wir zum Bufdi/Praktikum in der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie gekommen?

Alex: Nach dem Abitur wollte ich nicht direkt mit dem Studium anfangen und habe mir deshalb überlegt, einen Freiwilligendienst zu leisten. Da bin ich durch Recherche  irgendwie auf die Diakonie gestoßen.

Lena: Auf die Idee gebracht hat mich meine Mutter. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um mich zu orientieren. Sowohl beruflich als auch persönlich.

Astghik: Nach dem Au-pair wollte ich noch mehr Erfahrungen in Deutschland sammeln. Für mich war es auch wichtig, meine Sprache zu verbessern. Da habe ich mir überlegt, Bufdi zu machen. Es war die beste Entscheidung. Auf die Diakonie bin ich durch meine Freundin gekommen. Sie hatte auch Bufdi bei der Diakonie gemacht.

 

Sarah: Im dritten Semester wird in der FH Würzburg für den Studiengang Soziale Arbeit ein Praxisbasar angeboten. Institutionen können sich dort vorstellen und die Studierenden haben so die Möglichkeit, erste Kontakte und Informationen über die verschiedenen Einrichtungen zu bekommen. Die Diakonie Schweinfurt hat sich ebenfalls vorgestellt. So bin ich auf die Asylsozialberatung der Diakonie aufmerksam geworden. 

Sarah im Einsatz bei den „Kleinen Artisten“ in Schwebheim, einem Projekt im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“
(Foto Diakonie Schweinfurt)

Was sind die verschiedenen Aufgabenbereiche?

Alex: Ich bin die meiste Zeit im Mehrgenerationenhaus in Schweinfurt eingesetzt. Dort betreue ich den offenen Treff, versorge unsere Besucher mit Kaffee, Tee und Kuchen und helfe bei Hausaufgaben und sonstigen Anliegen. Meine Kolleginnen und ich haben immer ein offenes Ohr für jeden, der zu uns kommt.

Lena: Ich bin hauptsächlich in der Gemeinschaftsunterkunft in den Conn-Barracks tätig. Hier helfe ich bei den Beratungen aus und versorge unsere ehrenamtlichen Helfer. Manchmal begleite ich aber auch Bewohner der Unterkunft zu Arzt- oder sonstigen Terminen. In den Ledward-Barracks  (Aufnahmeeinrichtung) unterstütze ich momentan die Ehren- und Hauptamtlichen  in der Fahrradgarage und in der Kinderbetreuung.

Astghik: Ich bin in der Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt im Einsatz. Bei den Beratungen bin ich immer dabei und übersetze für die Leute aus Armenien. Manchmal gehe ich mit den Klienten noch zum Arzt, wenn sie auch eine Dolmetscherin brauchen. Außerdem bin ich zweimal in der Woche im Kinderhaus. In der Aufnahmeeinrichtung haben wir noch ein Camp Café und Internet Café, wo ich ebenfalls mithelfe. 

Sarah: Ich unterstütze und begleite die hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Beratung. Teilweise darf ich die Beratung auch selbständig machen. Zudem gebe ich einmal wöchentlich die Tafelscheine aus und begleite weitere Aufgaben aus dem Bereich der KASA, wie z.B. die Energieberatung. Ich organisiere Projekte mit, die ich zum Teil auch mit durchführen darf. Zudem bin ich einmal wöchentlich im Mehrgenerationenhaus in Schwebheim.

Was macht mir an der Arbeit besonders Spaß?

Lena: Besonders liebe ich die Dankbarkeit, die mir entgegengebracht wird, wenn ich jemandem helfen kann.

Alex: Die regelmäßigen Besucher im MGH kenne ich inzwischen recht gut. Die schönsten Momente sind, wenn mich jemand anstrahlt und sich freut, dass ich da bin.

Astghik: Dieses schöne Gefühl, wenn die Menschen, denen du hilfst, dich anlächeln. Dann weißt du, dass du hilfreich für sie bist.

 

Sarah: Man hat Aufgabenbereiche, in denen man sehr selbstständig arbeitet und wiederum gibt es Aufgaben, die man in Zusammenarbeit mit anderen Kollegen erfüllt. Die Kombination und die Vielfalt der Aufgabenbereiche machen die Arbeit interessant und für mich persönlich so schön. 

 

Fotos (von Diakonie Schweinfurt und Diakonie Bayern) 

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