Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 01.03.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Rentnerin beim Stehlen erwischt - Wiederholungstäterin

 

Eine 80-jährige Schweinfurter Rentnerin ist am Mittwochmittag bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Manggasse ertappt worden. Die Beschuldigte steht aber auch noch im dringenden Tatverdacht, bereits einen Tag zuvor dort einen Ladendiebstahl begangen zu haben.

Gegen 12.30 Uhr konnte eine Verkäuferin die betagte Dame dabei beobachten, wie sie diverse Lebensmittel im Gesamtwert von 22 Euro in die mitgeführte Tasche steckte. Später an der Kasse bezahlte sie lediglich ein Säckchen Kartoffel, den großen Rest in ihrer Tasche jedoch nicht.

Bei der späteren Sachverhaltsaufnahme ist festgestellt worden, dass die Beschuldigte über 130 Euro Bargeld dabei hatte, den Einkauf also jederzeit hätte ordnungsgemäß bezahlen können.

Die Seniorin steht auch noch im dringenden Tatverdacht, bereits am Dienstag ebenfalls dort Gegenstände stibitzt zu haben. Für einen gerichtsverwertbaren Vorwurf müssen hierfür aber noch die Aufzeichnungen einer Überwachungsanlage gesichtet werden.

Zwei voneinander unabhängige Ladendiebstahlsverfahren werden jetzt gegen die 80-Jährige geführt.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Fußgänger angefahren und geflüchtet - Autokennzeichen bekannt

 

Wegen Unfallflucht mit einem verletzten Fußgänger ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem gestrigen frühen Mittwochmorgen. Nachdem das Kennzeichen des flüchtenden Fahrzeugs abgelesen werden konnte, dürfte der zeitnahen Ermittlung des Beschuldigten jetzt nichts mehr im Wege stehen.

Gegen 6.25 Uhr war ein Vater mit seinen beiden Söhnen auf einem Großparkplatz in der Röntgenstraße zu Fuß unterwegs.

Plötzlich parkte aus einer Parkbucht ein Skoda aus und stieß einem der Söhne, einem 20-Jährigen, gegen dessen linkes Knie. Obwohl die beiden anderen Fußgänger den Autofahrer darauf aufmerksam machten, fuhr der Skoda Lenker auf und davon.

Der Rettungsdienst nahm den Verletzten für weitere Untersuchungen in eine Klinik mit.

Nachdem die beiden anderen Personen das Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs ablesen konnten, wurde im Anschluss die für die Halteradresse zuständige Polizei in Karlstadt mit den weiteren Unfallfluchtermittlungen beauftragt.

 

 

Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall - auch nicht im Besitz eines Führerscheins

 

Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung sind am frühen Mittwochabend gegen einen Autofahrer aus Mittelfranken eingeleitet worden. Der 44-Jährige mit osteuropäischem Migrationshintergrund hat einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem rund 10 000 Euro Sachschaden entstanden ist. Dabei wurde festgestellt, dass der Autofahrer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

 

Gegen 19.45 Uhr war der Beschuldigte aus einer Gemeinde bei Bamberg mit seinem Seat Leon auf der Hennebergstraße in Fahrtrichtung zur „Alte Bahnhofstraße“ unterwegs. An der nun folgenden Kreuzung zur Mainberger Straße missachtete er laut mehreren übereinstimmenden Zeugenangaben das Rotlicht an der Lichtzeichenanlage und stieß mit einem Audi A 2 zusammen. An dessen Lenkrad saß eine 30-Jährige aus einer stadtnahen Landkreisgemeinde. Die Frau war auf der Mainberger Straße in Fahrtrichtung Mainberg unterwegs gewesen.

Noch bevor die Polizei an der Unfallstelle eingetroffen ist, haben sich zwei männliche Personen aus dem Auto des Beschuldigten entfernt. Der Grund für deren Flucht ist bis dato nicht bekannt.

Bei der Unfallaufnahme wurde eine Alkoholfahne beim Verursacher „gerochen“, was einen Atemalkoholtest nach sich zog. Bei diesem erreichte der Beschuldigte 0,82 Promille. Zudem wurde bekannt, dass der 44-Jährige in einem Substitutionsprogramm steht und regemäßig Methadon zu sich nimmt. Möglicherweise stand er auch zusätzlich noch unter dem Einfluss dieser „Ersatzdroge“. Er wurde vorläufig festgenommen und zur nahegelegenen Polizeiwache transportiert. Hier nahm ein Arzt eine Blutentnahme vor.

Der Führerschein des Beschuldigten konnte nicht beschlagnahmt werden, da er nach ersten Ermittlungen bereits seit 2005 keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Er bekam damals eine gerichtliche Fahrerlaubnissperre aufgebrummt. Seither hat er sich nicht mehr um die Neuausstellung gekümmert beziehungsweise beantragt.

Der Fahrzeugschlüssel wurde deshalb an einen benachrichtigten Familienangehörigen übergeben.

Die leichtverletzte Audi Fahrerin begab sich nach der Unfallaufnahme selbständig in ein Schweinfurter Krankenhaus. Ihr Fahrzeug, an welchem vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten ist, wurde von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle weggebracht.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Zwei Männer stehlen für 150 Euro und flüchten

Sennfeld

 

Auf der Suche nach zwei Ladendieben, die am Mittwochnachmittag mit ihrer Beute aus einem Drogeriemarkt in der Schweinfurter Straße geflüchtet sind, ist die Schweinfurter Polizei. Es ist eine vage Beschreibung der Täter bekannt.

Gegen 14.40 Uhr beobachtete eine aufmerksame Angestellte die beiden Kunden, wie die gemeinschaftlich zwei Parfüm im Gesamtwert von 150 Euro in eine mitgeführte Tasche steckten. Als die Täter bemerkten, dass sie erkannt worden sind, rannten sie sofort mit dem Diebesgut aus dem Laden. Bei einer Nachschau auf dem Großparkplatz konnten sie kurz darauf nicht mehr gesichtet werden.

Ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Diebstahls nicht geringwertiger Sachen ist eingeleitet worden.

Folgende Täterbeschreibung ist bekannt:

  1. Dieb: Zirka 40 Jahre alt und 1,65 Meter groß; schlanke Figur und bekleidet mit einer schwarzen Jacke
  2. Dieb: Ebenfalls zirka 40 Jahre alt und etwa 1, 80 Meter groß; auch eine schlanke Figur und bekleidet mit Strickmütze, schwarzer Daunenjacke und einer schwarzen Hose

 

Die beiden Straftäter sollen dem äußeren Erscheinungsbild nach südländischer beziehungsweise arabischer Herkunft sein.

 

 

Fahrrad gediebt

Werneck

 

Vom Anwesen Schlehenweg 5 ist der Diebstahl eines Fahrrades zur Anzeige gebracht worden. Der Tatzeitraum erstreckt sich über die Zeit von 28. Januar bis zur Feststellung am vergangenen Samstag, 24. Februar.

Das mit einem Fahrradschloss versehene Vehikel war die ganze Zeit über hinter der Garage des Anwesens abgestellt gewesen. Jetzt ist der Diebstahl des schwarzen Damenrades vom Hersteller Winora Tonga aufgefallen. Der Zeitwert wird mit 444 Euro angegeben.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfälle

 

-St 2293, Fuchsstadt - Greßthal

 

Am Montag um 6.15 Uhr fuhr eine Seat Ibiza Lenkerin auf der Staatsstraße 2293 unterwegs. Bei ihrer Fahrt zwischen Fuchsstadt und Greßthal kam ihr im Bereich der Autobahnunterführung ein Reh in die Quere. Nach dem Zusammenprall rannte das Wildtier wieder in die Dunkelheit davon.

Der Blechschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

 

 

-St 2270, Dipbach - Schwanfeld

 

Gegen 14.30 Uhr fuhr am Dienstag ein Ford Kuga Lenker auf der Staatsstraße 2270 von Dipbach in Fahrtrichtung Schwanfeld. Etwa mittig zwischen den beiden Ortschaften kam es zum Zusammenprall mit einem über die Straßen rennenden Rehwild. Die Kollision war so heftig, dass das Tier sofort verstorben ist. Der Jagdpächter holte den Kadaver später ab.

Der Blechschaden wird auf 4000 Euro geschätzt.

 

 

Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift

Poppenhausen

 

Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz -Fahren unter Drogeneinwirkung- ist am Mittwochnachmittag gegen einen Autofahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen eingeleitet worden. Sollten sich die Anhaltspunkte bei der durchgeführten Blutentnahme bestätigen, droht dem 28-Jährigen eine Bußgeldanzeige über zirka 530 Euro, verbunden mit dem Eintrag von zwei Punkten auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg. Als „zusätzliche Belohnung“ erhält er darin auch noch die Aufforderung, seinen Führerschein für ein einmonatiges Fahrverbot bei der Polizei abgeben zu „dürfen“.

Gegen 18.20 Uhr erfolgte die Kontrolle des VW Golf Führers in der Rudolf-Werner-Straße. Dabei stellten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Auf einen entsprechenden Vorhalt räumte der Betroffene ein, zuvor Marihuana konsumiert zu haben.

Nun war die Fahrt für ihn zu Ende und der Pkw wurde am Kontrollort abgestellt. Nach der Beendigung der erforderlichen Maßnahmen ist der Fahrzeugschlüssel an die Mutter ausgehändigt worden. Verbunden mit der Maßgabe, dass ihr Sohn in einem Zeitraum von 24 Stunden kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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