Schwerer Unfall im Baustellenbereich – sechs Personen verletzt – Vollsperre auf der A 3

Symbolfoto SW-N
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BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Sonntagmorgen ist es auf der A3 im Baustellbereich zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, in den insgesamt vier Fahrzeuge verwickelt waren. Sechs Personen kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die Aschaffenburger Verkehrspolizei nimmt zur Stunde mit einem Sachverständigen den Verkehrsunfall auf.

 

Nach derzeitigem Erkenntnisstand war gegen 07.10 Uhr ein mit vier jungen Männern besetzter Renault auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Der Fahrer kam aus bislang noch unbekannter Ursache laut Zeugenaussagen im Bereich der Haseltalbrücke alleinbeteiligt ins Schleudern und geriet mit seinem Wagen durch die Baustellenabsicherung hindurch auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er gegen einen VW Passat, mit dem zwei Frauen in Richtung Würzburg fuhren. Anschließen wurde der Renault wieder zurück auf die Fahrspur Richtung Frankfurt geschleudert, wo das Fahrzeug auf der Seite in Endstellung zum Liegen kam. Auf der Fahrbahn Richtung Würzburg fuhr zeitgleich ein Audi-Fahrer auf den VW Passat auf; ein nachfolgender VW Tiguan konnte den Zusammenstoß gerade noch verhindern, sein Fahrzeug wurde bei einem Ausweichmanöver beschädigt.

 

Der Fahrzeugführer wurde in seinem Renault eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden, bevor er mit seinen drei Mitfahrern und den beiden Frauen aus dem Passat in Kliniken gebracht wurde. Alle Beteiligten hatten schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Rettungsdienst war mit zahlreichen Kräften im Einsatz und die Feuerwehr hatte nahe der Unfallstelle ein Betreuungszelt errichtet. Hier konnten Verletzte und Zeugen bei den um den Gefrierpunkt liegenden Temperaturen besser versorgt werden.

 

Während der Rettungsdienst rasch mit der Versorgung der Verletzten begann, kümmerte sich die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach mit Unterstützung der Aschaffenburger Polizei um die Unfallaufnahme sowie weitreichende Umleitungsmaßnahmen. Ein Sachverständiger war ebenfalls vor Ort, um die Beamten bei der Aufnahme des komplexen Unfallgeschehens zu unterstützen. Auch die Feuerwehr war mit Kräften aus Waldaschaff, Weibersbrunn und Altfeld im Einsatz. Für die Unfallaufnahme musste die A 3 für rund zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt bleiben. Seit 9.40 Uhr kann der Verkehr in Richtung Würzburg einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Für die Bergung der Unfallfahrzeuge sowie die Neuerrichtung der Baustellenabsperrung, die auf mehreren hundert Metern stark beschädigt wurde, wird es in den kommenden Stunden immer wieder zu temporären Sperrungen und Behinderungen kommen. (Stand 10.00 Uhr)

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