Tarifrunde im öffentlichen Dienst - Warnstreik in Schweinfurt im Rahmen der Tarifrunde

Mittwoch, den 21.03.2018 - ver.di Bezirk Schweinfurt ruft die  die Beschäftigten und Auszubildenden aus den Kommunalverwaltungen der Region, Krankenhäusern, an Bundeswehrstandorten in Hammelburg und Wildflecken, der Stadtwerke Schweinfurt, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Schweinfurt und dem Servicebetrieb Bau und Stadtgrün zum Warnstreik auf. 

 

Bei strahlenden Sonnenschein wurden den Forderungen von Verdi auf dem Schillerplatz Nachdruck verliehen.

Über 800 Streikende haben sich hier waren auf dem Schillerplatz

 

 

Die Gehälter im öffentlichen Dienst hinken seit Jahren den Gehältern in anderen Bereichen hinterher. Dies gilt es zu ändern! „Die tägliche Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst muss endlich honoriert werden“ so Sinan Öztürk, Bezirksgeschäftsführer der ver.di Schweinfurt. ver.di fordert eine Erhöhung der monatlichen Entgelte um 6%, mindestens 200 Euro. Die Vergütungen für die Auszubildenden und Praktikanten sollen um 100 Euro steigen. Weiterhin fordert ver.di die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden im Anschluss an die Ausbildung und die Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in den Krankenhäusern auf 20 Prozent. 

 

„Wir sind entsetzt. Bereits zwei Verhandlungsrunden sind verstrichen. Die Arbeitgeber haben immer noch kein Angebot auf den Tisch gelegt. Wir hören immer nur unsere Forderungen seien viel zu hoch und in der Struktur schädlich. Das ist kein guter Stil“, so Öztürk. Mit dem Warnstreik in der laufenden Tarifrunde für die 2,5 Millionen Beschäftigten wollen wir nach einer ergebnislosen Verhandlungsrunde ein deutliches Signal an die Arbeitgeber senden. Hauptredner bei der zentralen Kundgebung am Schillerplatz war der für die Krankenhäuser zuständige Landesfachbereichsleiter Robert Hinke . 

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