Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2017 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von über 117 Millionen Euro

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2017 Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von über 117 Millionen Euro betreut. Dies bedeutet eine Investitionssteigerung gegenüber 2016 von erfreulicherweise rund 10 Millionen Euro. Diese Steigerung ist insbesondere auf den Finanzhochlauf bei den Bundesfernstraßen zurückzuführen. Vom Gesamtausgabevolumen wurden 29,5 Millionen Euro den unterfränkischen Kommunen für den Um- und Ausbau ihrer Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt. Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergibt sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft. Bei den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg wurden 2017 in den Bereichen des Straßen- und Brückenbaus insgesamt fast 88 Millionen Euro aufgewendet (staatliche Baumaßnahmen). Die von der Regierung betreuten Ämter gaben davon im Landeshaushalt rund 40,7 Millionen Euro und im Bundeshaushalt rund 47,0 Millionen Euro aus. In der Betreuung der Kreisstraßen wurden durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg für den Landkreis Miltenberg 0,8 Millionen Euro im Straßen- und Brückenbau und durch das Staatliche Bauamt Würzburg 3,2 Millionen Euro für den Landkreis Würzburg umgesetzt. Hintergrund zu den kommunalen Fördermaßnahmen: Betreuungsschwerpunkt des Sachgebietes Straßen- und Brückenbau der Regierung von Unterfranken sind - neben der Fachaufsicht über die Staatlichen Bauämter

- die kommunalen Fördermaßnahmen nach dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichsgesetz. So hat die Regierung im vergangenen Jahr 75 Straßen- und Brü- ckenbaumaßnahmen gefördert und dafür entsprechende Mittel ausgezahlt. Davon sind 37 Maßnahmen bereits länger im Förderprogramm. 38 neue Projekte wurden im letzten Jahr aufgenommen. Für 45 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 92 Millionen Euro wurden 2017 erstmalig Bewilligungsbescheide erlassen. Die Bandbreite der Förderprojekte reicht vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu umfangreichen und verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit mehr oder weniger aufwändigen Ingenieurbauwerken.

− Zu den jeweils größten laufenden Förderprojekten aus den jeweiligen Bauamtsbereichen gehörten im vergangenen Jahr bezogen auf die Gesamtkosten folgende Projekte: 

 

 

− Kreisstraße AB 2 - Neubau der Brücke DB-Strecke zwischen Hösbach-Bahnhof und Sailauf (Landkreis Aschaffenburg, Gesamtkosten: 3,9 Millionen Euro), Ausbau der Kreisstraße KG 13 zwischen Wittershausen und Garitz (Landkreis Bad Kissingen, Gesamtkosten: 3,1 Millionen Euro),

− Neubau einer Verbindungsstraße zwischen neuem Anschluss B 19 und Kreisstraße WÜ 8 (Stadt Würzburg, Gesamtkosten: 8,2 Millionen Euro). Zu den größten im Jahr 2017 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken gehören folgende Förderprojekte:

− Erneuerung der Mainbrücke Gemünden (siehe Bild) durch die Stadt Gemünden a. Main (Gesamtkosten: 26 Millionen Euro),

− Staatsstraße 3308 - Ortsumfahrung Karlstein durch die Gemeinde Karlstein (Gesamtkosten: 19,9 Millionen Euro), − Ausbau der Kreisstraße NES 18 zwischen Strahlungen und Salz durch den Landkreis Rhön-Grabfeld (Gesamtkosten: 2,8 Millionen Euro).

 

1 Foto und 3 Diagramme als Bilder. Das Foto zeigt die Baustelle zur Erneuerung der Mainbrücke in Gemünden im Januar 2018 (Foto: Landkreis Main-Spessart)

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