Claus Weselsky bei DB Regio in Würzburg

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(v.l.n.r Christoph Zink, Annika Weber, Bernd Hartmann, Claus Weselsky, Bernd Seubert, Thomas Hettrich)

Vorstand vor Ort – Gemeinsam die Probleme des Zugpersonals lösen

Wie sieht die Eisenbahn der Zukunft aus? Was bedeutet der digitale Wandel für das Zugpersonal? Müssen die Arbeitsbedingungen ständig verschlechtert werden, um zukünftige Netze bei Ausschreibungen zu gewinnen. Wie können die Interessenvertretungen dem begegnen? Diese und weitere Fragen diskutiert der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky am 05. April 2018 um 10:30 Uhr mit den Beschäftigten der DB Regio AG in Würzburg.

 

Dialog auf betrieblicher Ebene fortsetzen

Weselsky folgt damit einer Einladung, die DB Regio-Betriebsrat Bernd Seubert anlässlich der GDL-Mitgliederveranstaltung am 22. Februar in Göttingen ausgesprochen hatte. „Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den Mitgliedern, den Betriebsräten und der Führung der GDL ist“ so Weselsky. „Angesichts der anstehenden Probleme möchten wir den Dialog nun auf der betrieblichen Ebene fortzusetzen. Das entspricht dem basisdemokratischen Selbstverständnis der GDL.“

 

Aktuell ist der GDL-geführte Betriebsrat in Würzburg vor allem mit der zögerlichen Umsetzung des Tarifvertrages durch den Arbeitgeber konfrontiert. „Dadurch können unsere Mitglieder die Verbesserung bei den Arbeits- und Ruhezeitregelungen kaum in Anspruch nehmen, obwohl diese tarifvertraglich vereinbart sind und die Kollegen ein Anrecht darauf haben“ so Seubert. „Das ist ein echtes Ärgernis.“ Hier will man vor Ort im Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden Lösungswege diskutieren.

 

Konsequente betriebliche Interessenvertretung

Ein weiteres wichtiges Thema werden die anstehenden Betriebsratswahlen sein. Aufbauend auf dem Wahlerfolg von 2014 möchte die GDL ihre Stellung in den Betrieben der DB und bei den privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen festigen und weiter ausbauen. „Die Durchsetzung unserer Tarifverträge und der Schutz der normativen Ansprüche unserer Mitglieder ist oberstes Gebot“, so Weselsky. „Die Einheit von Tarifvertrags- und Betriebspartei ist durch die Übernahme der Verantwortung in den Betriebsräten der Eisenbahnverkehrsunternehmen im Jahr 2018 zu vollenden. Zur Verteidigung unserer erfolgreichen Arbeit gegen Wettbewerbsanbieter und deren Steigbügelhalter gibt es keine Alternative.“

 

Der Bundesvorsitzende ist zuversichtlich, dass die Wähler die konsequente betriebliche Interessenvertretung durch die GDL in den letzten vier Jahren mit dem Kreuz an der richtigen Stelle honorieren werden: „Unser Motto ‚stark, unbestechlich, erfolgreich‘ ist Markenzeichen und Gütesiegel zugleich. Die Beschäftigten wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.“

 

 

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(v.l.n.r Claus Weselsky, Bernd Seubert)


(alle Bilder by GDL)

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