Celtis-Stiftung fördert Latein-Schwein

SVINIFVRTVM“ - Dies ist der Name unserer Stadt in der Sprache der Römer. Latein gilt heutzutage als tot, langweilig und viel zu kompliziert. Die Gegenbewegung wird aktuell von der Celtis-Stiftung unterstützt. Dazu hat das P-Seminar Latein der Q12 des Celtis-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Ackermann den Geocache „LateinSchwein“ realisiert. In diesem wird den Bewohnern und Besuchern unserer Stadt die Sprache der Römer mithilfe eines Geocaches rund um die lateinischen Inschriften in Schweinfurt nähergebracht.

Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd, bei der mithilfe von GPS-Koordinaten und verschiedenen Rätseln ein Schatz gefunden werden soll. Aber keine Angst: Der Schatz kann auch von interessierten Nicht-Lateinern gehoben werden!

Als einer der Wegpunkte dieses Geocaches, ja sozusagen als Ziel- und Höhepunkt dieses lateinischen Stadtrundgangs, wurde auch eine Inschrift aus dem Altbau des Celtis-Gymnasiums gewählt. Dies hebt zudem den Wert des Celtis als einziger Schweinfurter Schule mit Latein als erster Fremdsprache hervor. Da diese Inschrift allen Schatzsuchern jederzeit zugänglich sein muss, war es nötig eine Kopie davon in Form einer Tafel in den Außenbereich des Schulgebäudes zu transferieren. Die Celtis-Stiftung zeigte sofort großes Interesse an dem Projekt, scheute weder Kosten noch Mühen und spendete den Seminarteilnehmern diese Tafel.

 

Wer also Lust bekommen hat auf einen Stadtrundgang durch die durchaus hübschesten Ecken der Schweinfurter Altstadt, einige geschichtliche Informationen sowie Kenntnisse zur lateinischen Sprache mitnehmen und dafür auch noch mit einem kleinen Schatz belohnt werden möchte, der möge sich auf die Suche nach dem LateinSchwein machen!           

Bilder: Die Fotos zeigen den Moment der offiziellen Übergabe der Inschriftentafel durch den Vorsitzenden der Celtis-Stiftung, Dr. Hans-Dieter Kutter, an den aktuellen Teamleiter des P-Seminars Latein, Lukas Schmitt.

 

Fotos: Bernd Meidel von der Celtis-Stiftung

 

Übersetzung der Inschrift:

 

Dieses Gebäude zum Studium der Bildung ist unter der Aufsicht Ludwigs II., König von Bayern, auf Staatskosten errichtet worden im Jahre 1881. Architekt war Carl Leimbach.

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