"Das Denkmal des Geheimrats Georg Schäfer auf dem Werksgelände der Schaeffler Technologies AG & Co. KG" in Schweinfurt

Erinnerung an den Firmengründer

 

·        Was verbindet den „Bambi“-Medienpreis und ein Denkmal auf dem Schaeffler-Werksgelände in Schweinfurt?

·        Betriebsrat veröffentlicht Broschüre zum Denkmal des Geheimrats Georg Schäfer.

·        Nach Appellplatz und Bombenzerstörung während des Zweiten Weltkriegs, entstand 1950 eine Grünanlage mit dem Denkmal des Geheimrats.

 

 

Im April 2018 veröffentlichte der Betriebsrat von Schaeffler in Schweinfurt eine 23-seitige Broschüre. Neben der kurzen Würdigung des Geheimrats Georg Schäfer erinnert der Text an die Gedenkstunde im Mai 1950, als die Einweihung der Figurengruppe aus Bronze stattfand.

„In Überlebensgröße, aber ohne Sockel auf dem Boden (der Tatsachen?) fußend, treffen drei Personen aufeinander: Geheimrat Georg Schäfer, ein Ingenieur und ein Arbeiter. Letzterer präsentiert dem Unternehmer ein Kugellager, das er vorsichtig in ein Tuch gehüllt in seinen Händen hält. Die einheitliche Größe der 2,8 Meter für jede der Figuren lässt sie zwar auf Augenhöhe erscheinen, betont aber zugleich die (Interessens-)Gleichheit von Geld, Geist und Hand“ (Betriebsrat 2018), so die Autoren der Broschüre.

 

 

Der Bildhauer Emil Sutor (1888 – 1974) zielte mit der Größe, der Gestaltung und dem Standort auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Park frequentieren, aber auch auf die Öffentlichkeit. Das Denkmal kann vom Tor 2 in der Georg-Schäfer-Straße 30 aus gut gesehen werden. Emil Sutor erhielt viele kirchliche Aufträge, nahm aber auch 1933 an einem Wettbewerb für ein „Nazidenkmal“ teil und formte 1938 den „Nackten Kämpfer“ für eine Kaserne in Karlsruhe. Dauerhaften Erfolg beschied ihm die Neugestaltung des „Bambi“-Medienpreises, der bis heute weitgehend getreu nach seinem Entwurf gestaltet und verliehen wird.

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