Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 13.04.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Gemeinschädliche Sachbeschädigung

 

Unter der Bezeichnung „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“ läuft eine Anzeige, die von einem Mitarbeiter des Servicebetriebes Bau und Stadtgrün der Stadt Schweinfurt bei der Polizei zur Meldung gebracht worden ist.

Hinweise auf den Täter liegen noch nicht vor.

Im Zeitraum zwischen vergangenen Freitag, 6. April und der Feststellung am gestrigen Donnerstagvormittag hat ein Unbekannter in der Parkanlage „Am Mühltor“ eine dort gepflanzte Linde an mehreren Stellen angesägt.

Ob der Baum noch zu retten ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Bei einer Neubepflanzung wird mit Kosten von rund 500 Euro gerechnet.

Wer den Täter bei seinem sinnlosen Tun beobachtet hat, möge sich bitte mit der Inspektion in Verbindung setzen.

 

 

Wer vermisst Strom- beziehungsweise Starkstromkabel?

 

Nunmehr zum dritten Mal innerhalb eines Monats gingen Mitteilungen bei der Polizei über Rauchmeldungen beziehungsweise ein Feuer im Bereich des Stadtteil „Bergl“ ein.

Dabei wurde jeweils festgestellt, dass vermutlich ein- und derselbe Unbekannte in einer großen Öltonne und einmal in einer Zinkwanne Kabelreste abgebrannt hat.

Einerseits ist der ermittelnde Beamte nun auf der Suche nach dem Übeltäter und zum anderen „fahndet“ er jetzt natürlich auch nach der Herkunft der unzähligen Kabelteile. Es handelt sich hierbei um normale Strom-, wie auch um Starkstromkabel.

Deshalb die Frage des Beamten: Wer vermisst eine größere Menge beziehungsweise eine größere Anzahl von Stromkabeln?

Außerdem, wer kann Hinweise zu dem Unbekannten abgeben. Unbestätigten Angaben zur Folge soll er möglicherweise mit einem sogenannten Handwagen unterwegs sein.

 

Der erste Einsatz in dieser Sache wurde von der Polizei am Dienstag dem 13. März gefahren. Kurz nach 5 Uhr meldete ein anonymer Anrufer einen Brand in der Kleingartenanlage unterhalb der Franz-Josef-Straße-Brücke. Wegen der starken Rauchentwicklung musste sogar eine kurzzeitige Gleissperrung der nahegelegenen Bahngleise veranlasst werden.

Bei der anschließenden Überprüfung wurde festgestellt, dass der Unbekannte in einer großen Öltonne eine Unmenge von abgezwickten Stromkabeln verbrannte, um so an das werthaltige Kupfer zu gelangen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Schweinfurt löschte den Inhalt der Tonne ab. Danach konnte die Gleissperrung wieder aufgehoben werden.

Der zweite Einsatz in dieser Angelegenheit war gut zwei Wochen später am Mittwoch, 28. März. Wiederum in den Morgenstunden, genauer gesagt um 4.30 Uhr, ging die Mitteilung eines Feuers vom Fahrdienstleiter der Deutschen Bundesbahn ein. In unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs bei der Straße „Am Feldtor“ brannte wiederum eine Öltonne. Auch diese war wiederum prallvoll mit Kabeln befüllt und durch das Feuer sollte wiederum das Kupfer gewonnen werden. Auch in diesem Fall musste die Feuerwehr zum Löschen anrücken.

 

Der nunmehr letzte Vorfall ereignete sich am heutigen Freitag. Gegen 7.30 Uhr ging eine diesbezügliche Mitteilung ein. Die Feuerstelle war auf einer Wiese westlich der Bahngleise bei der Geldersheimer Straße. Heute nutzte der Täter eine größere Zinkwanne, wo er die abgezwickten Kabelreste abbrannte. In einem Gebüsch nicht unweit der Feuerstelle stand gut versteck ein Handwagen. Vermutlich gehört er dem Unbekannten. Damit dürfte er die Wanne und die Kabelreste an diese Stelle transportiert haben.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

 

-Mit dem möglichen Unfallzeitraum Samstag, 7. April, 22 Uhr, bis zur Feststellung des Unfalls wenige Stunden später am Sonntag, 1 Uhr, wurde am gestrigen Donnerstag nachträglich eine Unfallfluchtanzeige bei der Inspektion erstattet.

Demnach wurde ein grauer VW Passat zur angegebenen Zeit am Samstagabend auf dem Parkplatz der Spielhalle Löwenplay am Sennfelder Bahnhof 3 abgestellt.

Als der Nutzer rund drei Stunden später zu seinem Firmenauto zurückgekommen ist, wies dieses einen frischen Unfallschaden auf.

Die hintere linke Fondtüre war deutlich eingedellt beziehungsweise eingedrückt. Der Nutzer geht von einem Schaden von rund 1500 Euro aus.

Augenscheinlich war ein anderer Autofahrer beim Ein- oder Ausparken daneben gegen den Passat „gedotzt“ und hat sich danach gesetzeswidrig und ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen von der Unfallstelle entfernt.

Derzeit liegen noch keine Hinweise zum Unfallflüchtigen oder seinem Fahrzeug vor.

 

 

-Die nächste Unfallflucht ereignete sich am gestrigen Donnerstag, im Zeitfenster zwischen 8 und 12.20 Uhr.

Die Unfallörtlichkeit ist die Straße „Am Friedhof 34“. Dort parkte ein schwarzer VW Golf mit WÜ-Kennzeichen. Als die Halterin zu ihrem Pkw zurückkam, war der frisch unfallbeschädigt. Augenscheinlich war ein anderes Auto beim Vorbeifahren mit dessen rechten Außenspiegel am linken Außenspiegel des Golfs hängen geblieben, ein sogenannter Spiegelklatscher. Dadurch wurde der Golf Spiegel stark beschädigt.

Der Sachschaden wird auf 150 Euro geschätzt.

Zum flüchtigen Verursacher und seinem Auto ist auch in diesem Fall noch nichts bekannt.

 

 

-Von einer weiteren Unfallflucht gibt es noch zu berichten, welche sich auch am Donnerstag, im Zeitraum von 8.20 bis 15.50 Uhr, zugetragen hat.

Der Unfallort ist in die Schrammstraße 1, vor dem Landratsamt.

Der schwarze Audi A 5 mit MSP-Kennzeichen, der dort abgestellt war, weist seitdem einen Schaden am Heck auf. Anscheinend ist ein anderes Auto dagegen gestoßen und dessen Fahrer hat sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

Die Schadenshöhe wird mit zirka 500 Euro angegeben.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Fahrrad spurlos verschwunden

Niederwerrn

 

Im Zeitraum von 6 bis 7.15 Uhr verschwand ein Herrenfahrrad am Donnerstagmorgen spurlos.

Der Eigentümer hatte es im Innenhof des Anwesens Schweinfurter Straße 13 unversperrt abgestellt.

Es handelt sich um ein schwarzes Mountainbike des Herstellers Bulls mit einem angegebenen Zeitwert von 400 Euro.

Weitere Erkenntnisse zum Tatablauf oder einem möglichen Täter sind noch nicht vorhanden.

 

 

Schwerer Arbeitsunfall

Werneck

 

Mit dem Rettungshubschrauber musste ein Verletzter am Donnerstagnachmittag von einer Baustelle weggeflogen werden. Ersten Erkenntnissen zur Folge erlitt der Mann unter anderem einen Schädelbasisbruch.

Gegen 15.45 Uhr war der 67-Jährige mit Arbeiten an einem Haus in der Rudolf-Diesel-Straße beschäftigt. Vermutlich auf Grund einer Vorerkrankung überkam den Mann plötzlich einen Schwindelanfall und er stürzte rücklings aus etwa 2 - 3 Metern Höhe von einer Leiter. Bei dem Aufschlag auf den Betonboden beziehungsweise einen Treppenabgang zog sich der Gestürzte die schwere Verletzung zu.

Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt flog ihn der Rettungshubschrauber in die UNI Klinik nach Würzburg.

Derzeit wird von keinem Fremdverschulden ausgegangen.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Geldersheim

 

Ein Mitarbeiter der Unterfränkischen Überlandzentrale in Lülsfeld brachte am gestrigen Donnerstag eine Unfallfluchtanzeige bei der Schweinfurter Polizei zu Protokoll.

Demnach ist ein unbekannter Autofahrer mit seinem Fahrzeug im Verlauf der letzten Tage gegen den an der Adresse Schweinfurter Straße 8 aufgestellten Stromverteilerkasten gestoßen und hat ihn erheblich beschädigt.

Der Anzeigeerstatter geht von Reparaturkosten von mindestens 1500 Euro aus.

Hinweise zu dem Unfallflüchtigen oder das gesuchte Fahrzeug werden an die Schweinfurter Inspektion erbeten.

 

 

Alkoholisierter Autofahrer

Euerbach

 

Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige über 530 Euro Bußgeld, den Eintrag von zwei Punkten auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen demnächst auf einen Landkreisbürger zu.

Der Mittvierziger ist bei einer Verkehrskontrolle am frühen Donnerstagabend positiv auf eine Alkoholbeeinflussung getestet worden.

Gegen 19 Uhr hielten die Beamten den Audi A 3 Lenker zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Hauptstraße an. Wegen einer „Alkoholfahne“ musste sich der Autofahrer einem Atemalkoholtest unterziehen. Auf Grund des für ihn „negativen Verlaufs“ durfte der Mann jetzt nicht mehr weiterfahren und musste den Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben.

Bei einem späteren Test an einem gerichtsverwertbaren Gerät in der Schweinfurter Polizeiwache erzielte der Betroffene den umgerechneten Wert von 0,94 Promille.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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