Jetzt geht’s so richtig los! Spatenstich für das neue BBZ in Münnerstadt

V.l.: Gunther Benkert (Architekt), Andreas Trägner (2. Bürgermeister Münnerstadt), Harry Koch (Schulleiter BBZ), Landrat Thomas Bold, Clemens Bieber (Domkapitular), Rudolf Hoffmann (Geschäftsführer Caritas Schulen gGmbH), Anton Schick (Schick Bau), Gustav Eirich (Regierung von Unterfranken), Pater Wilfried Balling (Augustiner Konvent)

(Bildquelle: Landratsamt Bad Kissingen/ Lena Pfister)

 

Für das derzeit größte Bauvorhaben des Landkreises – den Neubau des Berufsbildungszentrums (BBZ) in Münnerstadt

– fand heute der Spatenstich statt. Für rund 27,7 Millionen Euro bauen der Landkreis Bad Kissingen und die Caritas Schulen gGmbH das BBZ neu. Entstehen wird ein Hauptgebäude mit ca. 6100 m² Hauptnutzfläche auf dem Freigelände des Seminargebäudes in Münnerstadt. In dem fertigen Gebäude werden etwa 600 Schüler bzw. 20 Klassen Platz haben. „Ich freue mich, dass der Bau des neuen BBZ nun offiziell startet. Mit dem neuen Gebäude investieren wir in die Ausbildung von Fachkräften, die von großer Bedeutung für unsere Region sind – immerhin fallen unter das Dach des BBZ Schultypen der hauswirtschaftlichen, sozialpflegerischen, sozialpädagogischen und pflegerischen Berufe“, so Landrat Thomas Bold.

Wie geht’s nach dem Spatenstich weiter im Zeitplan?

Anfang Mai beginnen die Rohbau-Arbeiten, sprich: die Baustelleneinrichtung. Zudem werden zwei Kräne aufgebaut und die Grundleitungen verlegt.

Was wurde bislang schon geschafft?

Seit Oktober 2016 laufen die Bauarbeiten auf dem Grundstück nahe des Altstadtwegs. Bislang wurde die Baustelle schon eingezäunt und mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss versorgt. Eine Entwässerungsleitung eines Nachbarn wurde umverlegt. Die Fläche für die Baustelleneinrichtung wurde hergestellt. Die Baugrube ist derzeit zu ca. 30% ausgehoben. Zudem wurden erste Bodenverbesserungsarbeiten durchgeführt. Auch die archäologischen Ausgrabungsarbeiten wurden zum Großteil abgeschlossen. Zwischenzeitlich hatten die Grabungsarbeiten aufgrund einer übergroßen Anzahl von Funden nicht vorhersehbare Dimensionen angenommen und dauerten dementsprechend länger. Die Arbeit hat sich aber gelohnt. Der ausführende Archäologe Oliver Specht machte äußerst interessante Entdeckungen. Unter anderem wurden Überreste einer imposante Befestigungsanlage – wie sie in Teilen des mittleren 13. Jh. gebaut wurde – gefunden sowie Reste eines altertümlichen Siedlungszentrums. 

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