Torsten Zwingenberger mit den New Orleans Shakers zu Gast bei Jazz in Bismarcks Basement

Bildquelle:  Christa Brockmann
Bildquelle: Christa Brockmann

Die New Orleans Shakers mit ihrem Drummer Torsten Zwingenberger sind am Samstag, 28. April, um 20 Uhr, bei Jazz in Bismack’s Basement im Museum Obere Saline zu erleben. Mit dieser Formation beweist Torsten Zwingenberger wieder einmal, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause ist. Bereits 1977 gründete er mit Thomas l‘Etienne und Kurt Tomm die Band.

 

Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. Für eine „New-Orleans-Band“ ist es eine unübliche Besetzung, statt drei Bläsern gibt es nur einen. Das ist eine besondere Herausforderung an die Virtuosität der Bandmitglieder und Ausdruck ihrer Experimentierfreudigkeit. Ihre Neugierde führt sie zu modernen, zeitgemäßen Interpretationen alter Jazztradition.

 

Die New Orleans Shakers, das sind:

Thomas l’Etienne (Klarinette, Saxophon & Vocals), Jan Hendrik Ehlers (Piano), Oliver Karstens (Kontrabass) und TEASY/Torsten Zwingenberger (Drums/Percussion).

 

Schon Anfang der 70er Jahre legte Torsten Zwingenberger die Grundlage für sein heute nahezu akrobatisches Schlagzeugspiel. Zu Beginn spielte er Waschbrett zu alten Jazzplatten und dem Boogiepiano seines Bruders Axel. Vom „Ur“-Jazz ausgehend, den er von seinen Wurzeln her durchdrang, erforschte Zwingenberger fast alle nachfolgenden Jazzstile. Diese Herangehensweise war die Voraussetzung für die Entstehung von Zwingenbergers unverwechselbaren Stil und seinem „Drumming 5.1“. Er spielt mit mindestens fünf Fußmaschinen - zeitweise simultan, da er auch die Fersen einsetzt. Beidhändig spielt er "open-handed" und gebraucht bei den Trommelstöcken beide Enden mit der „Twineffekt-Technik“, die extrem schnelle Schlagfolgen ermöglicht. Dazu werden unterschiedliche Percussion-instrumente angeschlagen und so verschiedene, miteinander engmaschig verflochtene, Rhythmuslinien erzeugt.

 

Das Konzert ist bewirtet. Karten gibt es über die Tourist-Information im Arkadenbau und an der Abendkasse.

 

 

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