Girls'Day 2018: Schülerinnen begleiten Anja Weisgerber im Bundestag

Foto: Büro MdB Weisgerber
Foto: Büro MdB Weisgerber

Junge Frauen ermutigen, sich politisch zu engagieren

 

Einen Tag hinter die Kulissen der Politik blicken – die Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber machte es möglich. Im Rahmen des diesjährigen „Girls'Day“ konnten drei junge Frauen Anja Weisgerber bei ihrer Arbeit im Bundestag begleiten. „Der Girls'Day ist eine hervorragende Aktion, um unsere Gesellschaft für die Fähigkeiten von jungen Frauen zu sensibilisieren. Außerdem ermutigen wir damit Schülerinnen, sich selbstbewusst und engagiert zu präsentieren“, erklärt Weisgerber.

 

Zu Beginn des Tages stand ein Einblick in die Aufgaben des Bundestages und die Arbeit eines Abgeordnetenbüros auf dem Programm. Anschließend besuchten die Mädchen eine Bundestagsdebatte, in der über eine Änderung des Schwerbehindertenausweises gesprochen wurde. Nach dem Plenum besichtigten die Mädchen die zahlreichen Gebäude des Bundestages und die Reichstagskuppel. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit der Abgeordneten war dann Zeit für viele Fragen und zum Austausch über die aktuelle Tagespolitik.

 

Der Besuch im Deutschen Bundestag in Berlin war für die Mädchen ein erlebnisreicher und aufregender Tag. Mit vielen neuen Eindrücken gingen sie nach Hause. Sie waren begeistert, die Wahlkreisabgeordnete richtig kennenzulernen und, dass sie sich Zeit genommen hat. „Ich fand gut, dass man einen näheren Einblick in die Politik erhalten hat. Besonders toll fand ich, dass ich Bundeskanzlerin Merkel gesehen habe“, berichtete Charlotte Klein aus Pfändhausen. Auch die anderen beiden Teilnehmerinnen, Valentine Lategahn aus Dittelbrunn und Cosima Lohrey aus Schwebheim fanden es „toll, den Politikbetrieb in Berlin einmal hautnah zu erleben.“

 

Hinter der Aktion „Girls'Day“ steckt die Idee, junge Mädchen auch an Berufsfelder heranzuführen, in denen Frauen immer noch unterrepräsentiert sind. „Auch in der Politik ist dies noch der Fall“, so Weisgerber. Zwar sind bei der Bundestagswahl im Herbst vergangenen Jahres erneut drei der fünf unterfränkischen Direktmandate im Bundestag von Frauen besetzt worden. Insgesamt ist der Frauenanteil im Parlament aber noch zu gering. „Ich würde mich freuen, wenn sich generell noch mehr Frauen in der Politik engagieren. Die Politik kann es sich nämlich genauso wie die Wirtschaft und die Kultur nicht leisten auf die Erfahrungen, die Expertise und die Kompetenz von Frauen zu verzichten“, so Weisgerber abschließend.

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