Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 07.05.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Ausgerastet

 

Die Patientin eines Schweinfurter Krankenhauses hatte sich am frühen Morgen des Sonntag nicht unter Kontrolle.

Die alkoholisierte 29-Jährige sollte gegen 01.45 Uhr wegen einer Schnittwunde an der rechten Hand behandelt werden. Sie verwehrte die Behandlung und schlug um sich. Zunächst ließ sie sich durch die hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion Schweinfurt beruhigen und die Wunde durch den diensthabenden Arzt versorgen. Währenddessen änderte sich die Gemütslage der Schweinfurterin erneut, so dass sie durch Wegziehen die Behandlung abbrechen wollte. Nachdem sie durch alle beteiligten Helfer zum Zwecke der Wundversorgung festgehalten wurde, biss sie dabei eine Polizistin in die Hand. Nachdem dann die Schnittwunde der Dame versorgt war, sollte sie aufgrund ihrer Aggressivität in Gewahrsam genommen werden. Beim Transport zum Dienstfahrzeug wehrte sie sich erneut mittels Spucken und Treten. Letztendlich konnte sie in der Zelle der Polizeiinspektion Schweinfurt Quartier beziehen.

Nachdem aufgrund des Widerstands nunmehr auch die Staatsanwaltschaft in den Vorfall mit eingebunden wurde, ordnete diese die sodann erfolgte Blutentnahme an, welche im Dienstgebäude durch einen hinzugerufenen Arzt erfolgte. Auf die Dame kommt nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten zu.

 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Angefahren

 

Am gestrigen Sonntag gegen 14.25 Uhr fuhr eine 49-Jährige mit ihrem Daimler Chrysler in der Albin-Kitzinger-Straße. Hierbei befand sie sich zu weit rechts und stieß mit ihrer rechten Fahrzeugseite gegen die linke Fahrzeugseite des am Straßenrand ordnungsgemäß geparkten Skoda eines 27-Jährigen und verursachte dadurch einen Schaden von insgesamt 1.000 Euro.

 

 

Übersehen

 

In der Niederwerrner Straße fuhr am gestrigen Sonntag gegen 14.40 Uhr eine 56-Jährige und hielt kurz am rechten Fahrbahnrand an. Als sie wieder in den fließenden Verkehr einfahren wollte, übersah sie eine von hinten kommende 49-Jährige. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Wipfeld

 

Ende gut - alles gut

 

Ein Gütermotorschiff entdeckte am vergangenen Samstag unterhalb von Wipfeld ein Reh. Aus ungeklärter Ursache geriet es in den Main und konnte sich aus dem Wasser nicht allein befreien. Wie lange es schon gegen das Nass um sein Leben kämpfte, ist ebenfalls schwer abzuschätzen. Die Besatzung des Schiffes barg das erschöpfte Tier und legte es letztendlich am Ufer außerhalb der Schleuse in einer Wiese ab. Die verständigte Wasserschutzpolizei traf kurze Zeit später an der Örtlichkeit ein und entdeckte das Tier. Bei Annäherung sprang es auf und hüpfte, offensichtlich gut erholt, wohlauf davon.

 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Röthlein

 

Angefahren

 

Ein 81-Jähriger parkte mit seinem BMW am gestrigen Sonntag gegen 16.15 Uhr in Hirschfeld aus einem Parkplatz in der Straße Am Weinberg aus und touchierte hierbei den ordnungsgemäß geparkten VW einer 32-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 1.800 Euro.

 

 

Schonungen

 

Vorfahrtsfehler

 

Zu einem Unfall mit Personenschaden kam es am gestrigen Sonntag gegen 14.30 Uhr.

Ein 18-jähriger Hyundai-Fahrer wollte auf der Kreisstraße SW 4 fahrend die Bundesstraße 303 in Richtung Abersfeld überqueren. Hierbei übersah er die vorfahrtsberechtigte 34-Jährige mit ihrem VW und beide Fahrzeuge stießen zusammen. Der Unfallverursacher sowie dessen Beifahrer wurden leicht verletzt in eine Schweinfurter Klinik verbracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

 

 

Bergrhreinfeld

 

Alkoholisierter Fahrradfahrer gestürzt

 

Die Mitteilung über einen gestürzten Radfahrer erreichte die Polizeiinspektion Schweinfurt am gestrigen Sonntagabend gegen 20.45 Uhr.

Die Kollegen fuhren sofort in Richtung der Unfallörtlichkeit und trafen dort den Verunfallten samt Rettungskräften auf dem Fahrradweg neben der Staatsstraße 2270 bei Garstadt an. Schnell stellte sich heraus, dass der Radler alkoholisiert war und vermutlich aufgrund dessen stürzte. Glücklicherweise hat er sich nicht verletzt, auch sein Rad blieb heil.

Allerdings sei an dieser Stelle - besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Feiertag - darauf hingewiesen, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad mindestens genauso gefährlich ist, wie mit dem Auto. Abgesehen davon stellt dies oft auch einen Straftatbestand dar.

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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