70 Jahre Staatsgründung Israel: Würzburg grüßt mit einer Flagge am Rathaus

„70 Jahre Israel – Deutschland zeigt Flagge“ mit dieser Aktion richtete
sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft an die Rathäuser, um
bundesweit ein starkes Zeichen zu setzen. Oberbürgermeister Christian
Schuchardt (Bildmitte) beteiligte sich gerne an dieser Aktion, um die
Staatsgründung im Jahr 1948 den Würzburgerinnen und Würzburgern ins
Gedächtnis zu rufen. Die Sicherheit Israels sei aus unserer
geschichtlichen Verantwortung heraus deutsche Staatsräson, er-klärte
Schuchardt vor Ort. Eine Flagge Israels zu hissen, sei zudem auch immer
und vor allem ein Symbol gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft.
Dieses klare Bekenntnis zu Israel möchte Schuchardt aber nicht
verstanden wissen als ein pauschales Bekenntnis zur Politik Israels oder
gar der Israel-Politik anderer Länder. „Unter Freunden und Demokraten
darf man in einzelnen Fragen auch unterschiedlicher Ansicht sein und
miteinander diskutieren. Würzburg zeigt heute Flagge gegen jedwelche
Form von Antisemitismus, der leider auch in Deutschland immer noch und
auch verstärkt präsent ist.“ Beim symbolträchtigen Ortstermin war auch
die Würzburger Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
mit einer Delegation um ihren Vorsitzenden Robert Schwaneck (Zweiter von
rechts) dabei. Prof. Dr. Andrew Ullmann (Dritter von links) unterstützte
die Aktion ebenfalls aus Überzeugung. Der Bundestagsabgeordnete gehört
in Berlin der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe an. Spontan
schloss sich auch Domkapitular Clemens Bieber (links) der Gruppe um
Oberbürgermeister Schuchardt und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake
an. Bild: Georg Wagenbrenner

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