Pfählungsverletzung nach Radsturz - Feuerwehr und Rettungsdienst meistern Hand in Hand

Volkach- Fahrradlenker in Oberschenkel gebohrt. Was für die Feuerwehr Volkach als Kleinalarm begann, entpuppte sich am Montagabend zu einem nicht alltäglichen Einsatz. Nach einem Fahrradsturz auf dem Radweg zwischen Fahr und Volkach, steckte der Bremshebel des Fahrradlenkers im Oberschenkel einer Radfahrerin. Während der Rettungsdienst samt Notarzt die Patientenversorgung exzellent abwickelte, bereitete die Volkacher Feuerwehr technisches Gerät für die Befreiung vor. Als die Patientin stabilisiert war, wurde zu erst das Fahrrad vom Lenker abgeschraubt. Anschließend wurde der Lenker mit Hilfe der hydraulischen Rettungsschere gekürzt, um den Transport zu erleichtern. Die Schwierigkeit bestand darin, das ganze möglichst erschütterungsfrei durchzuführen, um bei der Dame zusätzliche Schmerzen zu vermeiden. Auf der Trage des Rettungsdienstes wurde dann das betroffene Bein im angewinkelten Zustand mit Rüstholz unterbaut, stabilisiert und fixiert. Aus dem Gelände gemeinsam gerettet und in den Rettungswagen verladen, wurde die Radfahrerin in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst war wie gewohnt reibungslos und hat perfekt funktioniert. Im Einsatz war die Feuerwehr Volkach mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften. Seitens des Rettungsdienst war ein Notarzt und ein Rettungswagen vor Ort.

 

Moritz Hornung
Pressesprecher Feuerwehr Volkach 

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