Das große Lesewohnzimmer macht Halt in Schweinfurt

StadtLesen geht 2018 auf 10-jährige JubiläumsLiteraTour Lesegenuss unter freiem Himmel bei freiem Eintritt in Schweinfurt

 

Schweinfurt erwartet von Donnerstag, 31. Mai bis Sonntag, 3. Juni 2018 hohen Besuch – bücherturmhohen Besuch. Damit ist Schweinfurt Teil der zehnten JubiläumsLiteraTour. StadtLesen bespielt den Georg-Wichtermann-Platz. Die Besucher frönen Ihrer Leselust im mobilen Lesewohnzimmer, wählen aus mehr als 3000 Büchern von Partnerverlagen in den Büchertürmen ein Buch aus, lassen sich nieder auf gemütlichen Lesesitzmöbel und lesen, lauschen, vertiefen sich, verweilen – geben sich Ihrer Phantasie hin – unter freiem Himmel bei freiem Eintritt.

 

StadtLesen – fördert die Phantasie StadtLesens Besucher phantasieren in Ihrer eigenen Welt. Initiator von StadtLesen Sebastian Mettler und die Innovationswerkstatt aus Salzburg sorgen dafür. Nach seiner Devise „Lesen bringt keine Welt in den Kopf. Lesen ist eine Welt im Kopf, eröffnet er Besuchern des Lesewohnzimmers im urbanen Raum die „Heilkraft“ der Bücher: „Ich behandle mit StadtLesen die Entphantasierung der Gesellschaft“. Lesen bildet. „Unweigerlich eröffnen Bücher auch Phantasie in den Köpfen ihrer Rezipienten“, sagt Mettler.

 

Auf die Phantasie zielt Sebastian Mettler mit dem Leseförderprojekt StadtLesen ab. „Es ist die Phantasie, die Menschen auszeichnet, aus ihr erblühen intelligente Ideen. Sie bringen Glück, Zufriedenheit und damit Reichtum“, begründet er. StadtLesen ist die Antwort auf das Phänomen des kognitiven Analphabetismus. Für Sebastian Mettler ist Buchlesen die höchste Schule: „Lesen macht schlau, mit Genuss“. Wertvoll ist jede gelesene Zeile. Buchlesen lässt ein für jeden Leser unterschiedliches Bild entstehen, kein vorgefertigtes fremdbestimmtes, wie dies im Smartphone aus dem Internet und passiv konsumiert abgerufen wird. Buchlesen braucht decodieren, braucht codieren von Piktogrammen, die wir Buchstaben nennen. „Der Segen Internet zerstört - übermäßig genossen - die Phantasie“, so Mettler. StadtLesen wirkt der Entphantasierung entgegen. Das begeistert die Bürgermeister der StadtLesenStädte, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Generalsekretäre der deutschen und österreichischen UNESCO Kommission Dr. Roland Bernecker und Mag. Gabriele Eschig. Sie adeln das Leseförderprojekt in Geleitworten und übernehmen vielfach die Schirmherrschaft. So auch Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

 

Die einzelnen StadtLesenStädte bringen sich aktiv ein in die Organisation des Leseförderprojekts. Kooperationspartner aus der Welt der Verlage, der Medien, der Möbel, der Hotels, der Wirtschaft, der Genüsse unterstützen die Leseförderung, ermöglichen das Projekt. StadtLesen - ist unspektakulär spektakulär Das Spektakuläre an StadtLesen: Das Spektakel bleibt aus. StadtLesen ist einfach da, mit seinen Büchertürmen - gefüllt mit mehr als 3000 Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm, den Genusstürmen, dem Readers Corner für Lesungen, gemütlichen Lesemöbeln. StadtLesen lässt Zeit zum Lesen und zum Leben - bei freiem Eintritt jeweils von Donnerstag bis Sonntag. StadtLesen bringt niederschwellig zugänglich gemachten Buchgenuss in urbane Räume. Am Donnerstag um 9 Uhr öffnet sich des Lesewohnzimmers Pforte, steht offen zum Schmökern, Literatur besprechen, Werke und Literaten empfehlen – bis zum Einbruch der Dunkelheit.

 

Das Bibliophile Highlight – Friederike Schmöe – stimmt nach der offiziellen Eröffnung mit Oberbürgermeister Sebastian Remelé um 19 Uhr mit einer Lesung ein auf drei weitere Tage Lesegenuss. Schmöes Kriminalromane sind berühmt, berüchtigt. Zwei davon - „Kreidekreis. Katinka Palfys 12. Fall“ und „Mörderische Prachtbäder“ - stellt sie vor. „Kreidekreis. Katinka Palfys 12. Fall“ spielt in Bamberg und deckt ein Familiengeheimnis auf. „Mörderische Prachtbäder" ist der ideale Kurschatten in Buchform. Am Freitag stehen die Bücher in den Büchertürmen ab 9 Uhr bereit. Die einen lesen darin, vertiefen sich. Andere lesen daraus vor, zitieren wertvolle Passagen. Bürger mit Migrationshintergrund sind dazu eingeladen, selbst verfasste Texte in der Muttersprache vorzulesen – Vorhang auf für die Bühne der Völkerverständigung am Integrationslesetag.

Samstags ab 9 Uhr laden die Bücher erneut ein zum grenzenlosen Buchgenuss.

Familien freuen sich am Sonntag ab 9 Uhr über Kinder- und Jugendliteratur. Werke für kleine und größere Lesefreunde dominieren in den Regalen. Sie zaubern eine Welt in Kinders Köpfe. Den ganzen Tag haben Familien Zeit zum Schmökern. Auch Einzelne sind willkommen im großen Lesewohnzimmer am Familientag. StadtLesen – begeistert StadtLesen zieht 2018 den zehnten Sommer durch europäische Städte und feiert seine zehnjährige JubiläumsLiteraTour. Um StadtLesens Besuch im Jahr 2018 bemühten sich mit einer Nominierung 234 Städte. Aus ihnen ernannte die Innovationswerkstatt 26 JubiläumsStadtLesenStädte, denen die Innovationswerkstatt an insgesamt 108 StadtLesenTagen 1296 Lesestunden beschert. Nach zehn Jahren wird StadtLesen 209 Städten an insgesamt 836 Tagen Lesegenuss gebracht haben. Mehr als 10 Millionen Menschen werden in StadtLesensStädten mit der Kulturtechnik des Lesens in Berührung gekommen sein - und das circa 10.032 Stunden. StadtLesen – fördert die Kulturtechnik Lesen StadtLesen fördert das Lesen. Das Projekt verschafft niederschwellig Zugang zum Buchlesen. Der Erfolg gibt StadtLesen recht. Lesen ist wunderbar. „Lesen ist eine Welt im Kopf.“  

Bildquelle: StadtLesen