Neustart für das Herz

Landkreis Schweinfurt stattet kreiseigene Einrichtungen mit Defibrillatoren aus

 

 

Landkreis Schweinfurt. Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod. Wenn das Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung gerät, soll ein Defibrillator mittels Elektroschocks den normalen Herzrhythmus wiederherstellen. Der Landkreis Schweinfurt hat mittlerweile alle kreiseigenen Einrichtungen mit Defibrillatoren ausgestattet.

 

Der Landkreis beschaffte insgesamt neun Defibrillatoren für die verschiedenen kreiseigenen Schulen, das Karl-Beck-Haus in Reichmannshausen, die beiden Kreisbauhöfe in Niederwerrn und Gerolzhofen sowie für das Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle. Um zu wissen, wie die Geräte am besten bedient werden, fanden am Landratsamt zudem Einweisungsveranstaltungen statt, an denen Beschäftigte der verschiedenen Einrichtungen sowie die, im Rahmen der Arbeitssicherheit, berufenen Ersthelfer teilnahmen.

 

Doch grundsätzlich gilt: Im Notfall sollte jeder einen Defibrillator benutzen. Die Geräte sind so konzipiert, dass sie im Ernstfall von jedem – auch von Laien - einfach und schnell bedient werden können.

 

Denn im Ernstfall zählt jede Minute. Mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um bis zu zehn Prozent. Schon nach drei Minuten setzt ein Absterben der Gehirnzellen ein. Entscheidend ist demnach, dass im entsprechenden Moment ein Defibrillator zur Hand ist. In den kreiseigenen Einrichtungen ist dies nun der Fall.