Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.05.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Auto fängt zu brennen an

 

Ein technischer Defekt wird als Ursache angesehen, der für einen Motorbrand am frühen Donnerstagabend verantwortlich gewesen ist. Der Schaden geht vermutlich in die Tausende.

Gegen 19.25 Uhr war eine Audi A4 Lenkerin aus dem Bereich von Bischofhsheim/Rhön in der Straße „Am Oberen Marienbach“ unterwegs. Als sie auf einmal ein komisches „Rütteln“ und „Zockeln“ ihres Autos verspürte, hielt sie sofort in einer Parkbucht an. Nachdem der Beifahrer ausgestiegen und die Motorhaube geöffnet hat, schlugen ihm sofort Qualm und kleine Flammen entgegen.

Ein anderer Autofahrer der das anscheinend mitbekommen hat, hielt sofort an und bekämpfte den Brand erfolgreich mit seinem Feuerlöscher. Deshalb musste die anrückende Feuerwehr lediglich noch Nachlöscharbeiten durchführen.

Die Autofahrerin kümmerte sich danach selbst um die Abschleppung ihres vermutlich nicht mehr zu gebrauchenden Audis.

 

 

Pkw mutwillig beschädigt

 

Vorsätzlich beschädigt wurde ein geparkter blauer Ford S-Max am Donnerstagnachmittag in der Giegler-Pascha-Straße. Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

Nach ersten Einschätzungen des polizeilichen Sachbearbeiters könnten eventuell übermütige Jugendliche im Zeitraum von 16 - 20.15 Uhr, vom darüber liegenden Parkdeck des ECE-Centers aus, Flaschen hinabgeworfen haben. Diese schlugen auf der Motorhaube und Windschutzscheibe den S-Max auf und zersplitterten dadurch komplett.

 

Etwaige Zeugenbeobachtungen bitte an die Polizei richten.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Vorfahrtsmissachtung

 

An der Einmündung der Hafenstraße auf die Auffahrt zur Autobahn A 70 hat sich am späten Donnerstagabend ein Verkehrsunfall zugetragen, bei dem ein geschätzter Gesamtschaden von 10 000 Euro entstanden ist.

Gegen den Unfallverursacher ist ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden.

Kurz nach 22 Uhr war ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Bad Kissingen mit seinem Opel Signum auf der Hafenstraße stadtauswärts unterwegs.

Beim Linksabbiegen auf den Autobahnzubringer übersah er aus bisher noch nicht bekannter Ursache eine auf der Europaallee entgegenkommende 23-jährige Schweinfurterin in ihrem VW Polo.

Beim dem folgenden Zusammenstoß wurden die beiden Fahrzeuge derart deformiert, dass sie abgeschleppt werden mussten.

 

 

Betrunkener Autofahrer flüchtet

 

Die Flucht half nichts, denn ein Autofahrer der sich am frühen Freitagmorgen zunächst vor einer Polizeikontrolle entziehen wollte, konnte gestellt werden.

Als Grund für seine Flucht gab der Beschuldigte später an, dass er „Angst“ hatte, weil er seinen Fahrzeugschein nicht mitgeführt hat. Demgegenüber konnten die Sachbearbeiterin aber vermutlich den wahren Grund der Flucht ermitteln, denn der Ford Focus Lenker stand deutlichst unter Alkoholeinfluss.

Gegen 1 Uhr bog der Autofahrer aus Richtung Albertistraße kommend kurz vor einem Polizeifahrzeug nach links auf die Deutschhöfer Straße ab. Bei Erkennen des uniformierten Streifenfahrzeugs beschleunigte der 34-jährige Osteuropäer sofort sein Fahrzeug und bog in die Birkenstraße ab. Mit hoher Geschwindigkeit durchfuhr er anschließend das Siedlungsgebiet. In der Adalbert-Stifter-Straße endete seine Flucht, denn er konnte gestellt werden.

Weil die Ordnungshüter nun eine deutliche Alkoholausdünstung wahrnahmen, wurde ihm ein Atemalkoholtest angeboten. Bei dem erzielte der Autofahrer den Wert von umgerechnet 1,56 Promille.

Nun war die Fahrt für ihn zu Ende, sein Pkw wurde am Kontrollort belassen und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.

Später führte ein Arzt eine Blutentnahme in der Polizeiwache durch.

Mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr geht auch sein sichergestellter Führerschein demnächst an die Staatsanwaltschaft.

Bei einer Begutachtung des Ford Focus ist ein frischer Unfallschaden an der rechten Fahrzeugfront festgestellt worden. Entsprechende Ermittlungen hinsichtlich einer möglichen Unfallflucht werden eingeleitet.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Arbeitsunfall

Euerbach

 

Mit einer schweren Gehirnerschütterung ist ein Arbeiter am späten Donnerstagvormittag in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert worden. Dort soll er mindestens für zwei Tage zur Beobachtung bleiben. Er war zuvor auf einer Baustelle in der Schulstraße von der Leiter gestürzt.

Gegen 11 Uhr war der Bauherr auf seiner Baustelle unterwegs, als er den Verletzten, einen 42-Jährigen, mit dem Gesicht voraus im Matsch liegen sah. Weil der Mann nicht ansprechbar war, verständigte er sofort den Notruf.

Bisher ist bekannt, dass das Opfer Verputzarbeiten am Haus durchführte. Aus noch nicht bekannten Gründen stürzte er aus rund einem Meter Höhe von einer Leiter.

Die Sachbearbeiterin geht derzeit davon aus, dass die Unfallverhütungsvorschriften in mehrfacher Hinsicht nicht eingehalten worden sind. Deshalb werden alle in so einen Fall tangierten Behörden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfälle

 

-St 2280, Hoppachshof - Thomashof

 

Am Mittwoch um 22.45 Uhr war ein Ford Transit Lenker auf der Staatsstraße 2280 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. Auf halber Strecke zwischen Hoppachshof und Thomashof kam ihm ein über die Straße springendes Reh in die Quere, was das Wildtier mit dem Leben bezahlen musste.

Der Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

 

 

-SW 29, Rundelshausen - Werneck

 

Am Donnerstag um 21.45 Uhr war der Führer eines Hyundai Tucson auf der Kreisstraße 29 zwischen Rundelshausen und Werneck unterwegs. Kurz vor der Autobahnüberführung wollte ein von links kommendes Reh über die Straße wechseln und prallte gegen das Auto. Danach verschwand es in der Dunkelheit.

Der Blechschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.

 

 

St 2447, Ettleben - Werneck

 

Gegen 23.40 Uhr ist am Donnerstag ein Audi A6 Fahrer auf der Kreisstraße 2447 unterwegs gewesen. Bei der Fahrt von Ettleben nach Werneck hoppelte ihm etwa 200 Meter vor der Tankstelle ein Feldhase ins Auto. Das Tier steckte anschließend im Kühlergrill und fand dadurch den Tod.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

 

Bei den beiden getöteten Wildtieren wurde der jeweils zuständige Jagdpächter zur Abholung verständigt. Bei dem flüchtenden Tier zur Nachsuche.

 

 

Pkw überschlägt sich mehrfach

St 2277, Bergrheinfeld - Schnackenwerth

 

Noch ungeklärt ist die Ursache für einen Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag auf der Staatsstraße 2277 zwischen Bergrheinfeld und Schnackenwerth. Dort kam ein 18-jähriger Autofahrer nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW Polo überschlug sich in der Folge mehrfach im angrenzenden Feld und es blieb nur noch „Schrottwert“ davon übrig.

Gegen 16.10 Uhr fuhr der Heranwachsende mit seinem Fahrzeug in Richtung Schnackenwerth. Wenige hundert Meter vor der Ortschaft kam er aus bisher nicht geklärter Ursache nach rechts von der Straße ab. Eine entgegenkommende Fahrzeuglenkerin, welche den Vorgang hautnah mitbekam, konnte keine Angaben zu einer möglichen Unfallursächlichkeit des jungen Autofahrers machen.

Wegen leichterer Verletzungen transportierte der Rettungsdienst den 18-Jährigen in ein Schweinfurter Krankenhaus ab.

Den total demolierten Polo ließen später Familienangehörige in Eigenregie abschleppen.

Der Landwirt des Ackers machte keinen Schaden geltend.

Der Schaden am Auto wird auf 4000 Euro beziffert.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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