Katharina Christ ab Juni Leiterin des Kulturforums

Bildunterschrift: Kulturamtsleiter und Kulturreferent gratulieren der neuen Leiterin des Kulturforums. Von links: Christian Kreppel, Kulturamtsleiter, Katharina Christ, ab 1. Juni Leiterin des Kulturforums, Sebastian Remelé, Oberbürgermeister und Kulturreferent der Stadt Schweinfurt

Bild: Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt

 

Schweinfurt – Katharina Christ leitet ab 01. Juni 2018 das Kulturforum der Stadt Schweinfurt. Nach der offiziellen Ausschreibung gingen insgesamt 33 externe und eine interne Bewerbung bei der Stadt Schweinfurt ein. Zwei Kandidatinnen kamen in die engere Auswahl und stellten sich in der Stadtratssitzung am 24. April persönlich vor. Am Ende setzte sich die bereits seit 15 Monaten als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kunsthalle für die Stadt Schweinfurt tätige Katharina Christ durch.

 

Die 31jährige  wird künftig das Projekt Kulturforum aktiv bei seiner Entwicklung begleiten und entscheidend daran mitwirken. Anschließend gehören neben klassischer Museumsarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem die Koordination unterschiedlicher Projekte als auch die Vernetzung mit den verschiedensten Kulturakteuren in und außerhalb Schweinfurts zu den vielfältigen Aufgaben.

 

Das Kulturforum soll ein weiterer bemerkenswerter Akzent in der Stadt Schweinfurt werden, die sich in den letzten Jahren als Museumsstandort einen Namen gemacht hat.

 

Zur Person Katharina Christ:

 

Bevor Katharina Christ die Aufgabengebiete Ausstellungswesen sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kunsthalle übernahm, hat sie insgesamt vier Jahre in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung gearbeitet und weitere zwei Jahre zeitgenössische Ausstellungsprojekte in München konzipiert und umgesetzt.

 

Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Betriebswirtschaftslehre sowie Markt- und Konsumentenpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität  in München betreute und organisierte Katharina Christ wechselnde Ausstellungen für die renommierte Münchner Kunsthalle, war unter anderem Projektleiterin der spektakulären Ausstellung "Pompeji: Leben auf dem Vulkan", die über 190.000 Besucher anzog und einen internationalen Preis gewann und sammelte als Assistentin der Galeriedirektion der Sakshi Gallery im indischen Mumbai Auslandserfahrung.

 

Im Zuge ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kunsthalle konnte sich Katharina Christ  bereits bei der Neueinrichtung des Stadtmuseums und der Mitgestaltung des geplanten Kulturforums einbringen.

 

Katharina Christ ist 1987 im fränkischen Nordheim geboren und aufgewachsen. Mittlerweile hat sie in ihrer Wahlheimat Schweinfurt feste Wurzeln geschlagen. In ihrer Freizeit spielt das Dritte von insgesamt neun Geschwistern gerne Basket- und Volleyball.

 

Zum Kulturforum:

 

Die Stadt Schweinfurt errichtet im Herzen der Innenstadt ein Kulturforum. Auf dem Martin-Luther-Platz, in unmittelbarer Nähe zum zentralen Marktplatz, soll mit diesem ein kultureller Treffpunkt und Veranstaltungsort entstehen. Historische Baudenkmäler wie das Alte Gymnasium mit dem anschließenden Stadtschreiberhaus und die Reichsvogtei werden durch einen Neubau ergänzt und bilden zusammen schließlich ein multifunktionales „Forum“, das die vorhandenen städtischen Kultureinrichtungen Theater, Museum-Georg-Schäfer und Kunsthalle ergänzen und gleichzeitig der Freien Kultur sowie den Schweinfurter Vereinen neue Räumlichkeiten und damit zusätzliche Entfaltungsmöglichkeiten bieten wird. Nutzungsschwerpunkte sind ein neu zu gestaltendes Stadtmuseum zusammen mit Aktions- und Veranstaltungsräumen für unterschiedlichste Aktivitäten und Nutzergruppen.  So soll hier nicht nur die Schweinfurter Geschichte von der Reichsstadt über die Wissensstadt bis hin zur Industriestadt eine neue Heimat finden, sondern auch Leben und Werk des großen Sohnes der Stadt,  Friedrich Rückert. Darüber hinaus wird  man sich innerhalb des Kulturforums auch mit aktuellen Fragestellungen der Stadtgesellschaft aktiv auseinandersetzen.

Die Neuplanung erfolgt über einen bereits ausgeschriebenen Planungswettbewerb, der im Oktober 2018 entschieden wird.