Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 30.05.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Ladendieb hatte auch noch Heroinutensilien mit dabei

 

Wegen Ladendiebstahls nicht geringwertiger Sachen und eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt die Polizei seit dem Dienstagnachmittag gegen einen georgischen Asylbewerber. Der Beschuldigte war nach einem Diebstahl zufällig in eine Polizeikontrolle geraten. Dabei wurden das Diebesgut und auch noch Rauschgiftutensilien bei ihm aufgefunden.

Kurz nach 16 Uhr waren zivile Beamte auf einer Fußstreife in der Innenstadt, als sie den amtsbekannten 40-Jährigen recht hastig aus einem Verkaufsgeschäft am Jägersbrunnen haben kommen sehen. Da bei ihnen nun sofort die Alarmglocken schrillten gingen sie ihm nach und konnten beobachten, wie der Mann sich in einer Nebenstraße mit einem weiteren Amtsbekannten traf. Als vom 40-Jährigen jetzt anscheinend etwas übergeben werden sollte, griffen die Beamten zu und nahmen die beiden Personen fest. Hier wurde dann festgestellt, dass der Georgier ein eben in diesem Geschäft gestohlenes Parfüm seinem Bekannten übergeben wollte. Bei seiner anschließenden Durchsuchung wurde noch ein weiteres gestohlenes Parfüm, gefunden. Das Diebesgut hat einen Gesamtwert von 158 Euro und wurde beschlagnahmt. Außerdem konnten auch noch ein frisch getränkter Heroinfilter und weitere Rauschgiftutensilien bei ihm gefunden werden. Bei seinem Bekannten, einem der Polizei ebenfalls nicht unbekannten 29-jährigen Deutsch Kasachen, wurden keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden.

Nach der Beendigung der Sachbearbeitung sind die beiden Männer wieder entlassen worden.

 

 

Versuchter Einbruch

 

Bereits an der Eingangstür ist ein Einbrecher am frühen Mittwochmorgen bei einem Geschäft in der Rhönstraße 18 gescheitert.

Zurück ließ er einen Sachschaden von rund 500 Euro.

Gegen 19 Uhr verließ am frühen Dienstagabend die Geschäftsinhaberin ihre Räumlichkeiten. Gegen 1.35 Uhr vernahm eine Hausbewohnerin am Mittwochmorgen einen akustischen Alarm, ausgehend vom Erdgeschoss.

Als die erste Streife kurz darauf am Einsatzort eintraf, wurden sofort frische Hebelspuren an der Eingangstür der Fußpflegepraxis entdeckt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Täter in das Gebäude gelangt ist, wurde zunächst das Haus umstellt. Mit einem Schlüssel der Geschäftsinhaberin wurde wenig später das Geschäft betreten. Hier wurde festgestellt, dass der Einbrecher nicht hineingelangt war und den Tatort bereits wieder verlassen hatte.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfall mit Feuerwehrauto im Einsatz

 

Ein mit Sonder- und Wegerechten im Einsatz befindlicher Feuerwehrmann ist am Dienstagnachmittag in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Dabei ist ein Blechschaden von rund 4000 Euro entstanden.

Gegen 18.40 Uhr war der 35-jährige Floriansjünger im Rahmen eines Einsatzes wegen des Unwetters mit dem Feuerwehrauto „Am Obertor“ unterwegs. Anschließend wollte er nach links in Richtung der Deutschhöfer Straße abbiegen. Weil die Lichtzeichenanlage für ihn „rot“ anzeigte, fuhr er mit Sonder- und Wegerechten unter Verwendung des Martinshorns und blauem Blinklicht vorsichtig in den Kreuzungsbereich zur Fehrstraße ein. In diesem Moment passierte ein 25-Jähriger mit seinem 3er BMW bei Grünlicht die Kreuzung und es kam zum Zusammenstoß.

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Zu einer noch nicht geklärten Unfallflucht vom Dienstag werden jetzt eventuell mögliche Zeugen gesucht.

Der Vorfall spielte sich auf dem Parkplatz neben dem Verkehrsübungsplatz in der Friedrich-Stein-Straße ab.

Dort stellte um 7.40 Uhr eine VW Touran Lenkerin ihr silberfarbenes Fahrzeug ab.

Bei der Rückkehr um 16.15 Uhr war ein frischer Unfallschaden an dem Auto deutlich sichtbar. Die hintere Stoßstange ist jetzt an ihrer rechten Seite verkratzt und leicht eingedellt.

Die nun fälligen Reparaturkosten werden mit 1000 Euro veranschlagt.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Öl- beziehungsweise Dieselspur führt zu einem Verkehrsunfall

Oberwerrn

 

Auf Grund einer Öl- oder Dieselspur kam am frühen Dienstagabend eine Autofahrerin ins Schleudern und krachte gegen eine Leitplanke. Der Gesamtschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.

Gegen 19.30 Uhr war die 23-Jährige mit ihrem 3er BMW in der Rhönstraße unterwegs. In der Rechtskurve verlor sie auf Grund der Fahrbahnverschmutzung die Kontrolle über ihren BMW und prallte gegen die Leitplanke.

Der Verursacher der Fahrbahnverschmutzung ist derzeit noch unbekannt.

 

 

Wildunfall

St 2280, Höhe Hoppachshof

 

Am Dienstagabend wurde ein Ford Focus Lenkerin auf der Staatsstraße 2280 in einen Wildunfall verwickelt. Dabei kam das Tier ums Leben.

Gegen 20.20 Uhr fuhr die Autofahrerin in Fahrtrichtung Schweinfurt, als ihr in Höhe von Hoppachshof ein über die Straße wechselndes Reh in die Quere kam.

Der Blechschaden beträgt zirka 3500 Euro.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Pressebericht der Verkehrspolizei Scheinfurt-Werneck vom 30.05.2018

 

Landkreis Schweinfurt und Haßberge, A 70, Schonungen - Eltmann

 

Schlangenlinienfahrt auf der A 70 - Lkw-Fahrer verursacht mehrere Unfälle

Zwischen der Anschlussstelle Schonungen und dem Tunnel Schwarzer Berg verursachte ein Lkw-Fahrer am Dienstag, gegen 05:30 Uhr,  mit seinem 40-Tonner fünf Unfälle.

Ein Verkehrsteilnehmer meldete einen schlangenlinienfahrenden Lkw auf der A 70 Richtung Bamberg. Nach einer eingeleiteten Fahndung konnte der Hängerzug von einer Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck auf einen Parkplatz geleitet und kontrolliert werden. Der 58-Jährige machte bei der Überprüfung einen verstörten und verwirrten Eindruck. Der daraufhin verständigte Rettungsdienst brachte den Lkw-Fahrer aus Oberfranken mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus nach Haßfurt. Von dort wurde er mit einer vermuteten Hirnblutung nach Bamberg verlegt.

Auf der Strecke zwischen Schonungen und der Kontrolle vor dem Tunnel Schwarzer Berg fuhr der Lkw-Fahrer insgesamt fünfmal nach rechts in die Außenschutzplanke. Auf der gesamten Strecke lagen verstreut Fahrzeugteile des beschädigten Zuges. Nur durch Glück kam es zu keinen größeren Verkehrsunfall. Die Sachbearbeitung wurde von der Verkehrsunfall-Fahndung der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck übernommen, da der Lkw-Fahrer vermutlich schon in Hessen auf der A 7 einen Verkehrsunfall verursachte.