Pressebericht der PI Würzburg-Stadt vom 03.06.18

Kriminalitätsgeschehen:

 

Nach Streit Kontrahenten Flasche ins Gesicht geworfen

 

Würzburg-Innenstadt: Eine folgenschwere Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen und einem 21-jährigen ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (03.06.18) in der Augustinerstraße. Ein Streit zwischen den beiden Kontrahenten eskalierte derart, dass der Ältere dem Jüngeren aus kurzer Entfernung eine Glasflasche ins Gesicht warf. Der 21-jähre erlitt hierdurch einen Nasenbeinbruch und Verletzungen im Mundbereich. Er musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Gegen den 26-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 

 

 

Hauseingangstüre eingeschlagen

 

Würzburg-Innenstadt: Vom Samstag (02.06.18) auf Sonntag (03.06.18) schlug ein bislang unbekannter Täter die Hauseingangstüre eines Mehrfamilienhauses in der Steinstraße ein. Der Sachschaden wird mit ca. 1500,00 Euro beziffert.

Die PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, bittet um sachdienliche Hinweise.

 

 

 

Jochbeinbruch nach Schlägerei

 

Würzburg-Innenstadt: Am frühen Sonntagmorgen (03.06.18) kam es in einer Diskothek in der Veitshöchheimer Straße zu einer verbalen Streitigkeit zwischen zwei Personengruppen. Im weiteren Verlauf entstand eine Schlägerei zwischen einem 26-jährigen und seinem ein Jahr älteren Kontrahenten. Beide erlitten Platzwunden im Gesicht, der 27-jährige zog sich zudem einen Jochbeinbruch zu. Er  wurde in ein Krankenhaus verbracht. Beim 26-jährigen war keine ärztliche Versorgung notwendig. 

Gegen beide Schläger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet.

 

 

 

 

 

Junge Frau belästigt und begrapscht

 

Würzburg: Am Samstagabend (02.06.18), gegen 21:15 Uhr, war eine 18-jährige mit einer Begleiterin zu Fuß in der Versbacher Straße, in Richtung Lindleinsmühle unterwegs. Auf Höhe Zinklesweg sprach ein Jugendlicher die 18-jährige an, machte ihr eindeutige sexuelle Avancen und fasste ihr an den Po. Die beiden jungen Frauen liefen daraufhin davon. Der Unbekannte folgte den Beiden noch kurzzeitig und belästige die beiden Fußgängerinnen weiterhin, indem es sich selbst mehrfach in den Schritt fasste.

Der jugendliche Grapscher wird wie folgt beschrieben:

Ca. 15 Jahre alt, 165 cm groß, mit kräftiger Statur. Als Kleidung trug er einen kirschfarbenen Trainingsanzug.

Zeugen, die einen jungen Mann mit der angegebenen Beschreibung zur fraglichen Zeit im Bereich der Versbacher Straße gesehen haben, werden gebeten sich mit der PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, in Verbindung zu setzen.

 

 

 

Fahrzeugtüre zerkratzt

 

Würzburg-Innenstadt: Im Zeitraum vom Freitagabend (01.06.18) bis Samstagnachmittag (02.06.18) beschädigte ein unbekannter Täter einen grauen Pkw BMW 520 in der Kapuzinerstraße in unmittelbarer Nähe zum Rennweger Ring. Durch die Kratzer in der rechten hinteren Türe entstand ein Sachschaden von ca. 1500,00 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, entgegen.

 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Pkw Skoda angefahren und geflüchtet

 

Würzburg-Sanderau: Sachschaden in Höhe von 2000,00 Euro entstand bei einer Unfallflucht in der Uhlandstaße. Ein auf einem privaten Stellplatz abgestellter grauer Pkw Skoda-Octavia wurde im Zeitraum vom 30.05.18 bis 01.06.18 von einem unbekannten Pkw an der linken hinteren Fahrzeugseite angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle.

Sachdienliche Hinweise nimmt die PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, entgegen.

 

 

Auto aufgebrochen - Handtasche gestohlen

 

WÜRZBURG. Am Heuchelhof hat ein Unbekannter im Laufe des Samstagabends einen BMW aufgebrochen und eine Handtasche aus dem Innenraum gestohlen. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise.

 

Gegen 20.00 Uhr hatte die Besitzerin ihren X5 in der Berner Straße abgestellt. Als sie gegen 01.15 Uhr zurückkehrte, musste sich feststellen, dass ein Unbekannter die Beifahrerseitenscheibe eingeschlagen hatte. Aus dem Fahrzeuginnenraum fehlte die Handtasche der Frau samt Papieren und einer Armbanduhr. Der insgesamt entstandene Schaden dürfte sich auf gut 1000 Euro belaufen.

 

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bitte um Zeugenhinweise unter Tel. 0931/457-1732.

 

Nach Panne - Reisebus mit 62 Schülern auf A3 gestrandet - Feuerwehrschule rückt mit Omnibus an

 

WERTHEIM, MAIN-TAUBER-KREIS. Für 62 Schüler und vier Lehrer war die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag im wahrsten Sinne des Wortes „Freund und Helfer“. Als der Bus der Schulgruppe wegen einer Panne auf der A3 bei Wertheim liegen blieb, organisierte die Integrierte Leitstelle bei der Feuerwehrschule unbürokratisch einen Bus samt Fahrer, der die Gestrandeten zu einem Autohof brachte.

 

Die Schüler aus dem Landkreis Cham waren auf der Rückfahrt einer Klassenfahrt nach England, als ihr Reisebus gegen 02.45 Uhr auf Höhe von Wertheim mit einem Kupplungsschaden liegen blieb. Der Fahrer des Busses erkannte die durchaus nicht ungefährliche Situation und alarmierte die Polizei. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war dann rasch vor Ort und sicherte den auf dem Standstreifen stehenden Bus nach hinten ab.

 

Als sich herausstellte, dass der Reisebus vor Ort nicht zeitnah repariert werden kann, musste vom Reiseunternehmen ein Ersatzbus für die Schüler im Alter von 13 Jahren organisiert werden. Bis zu dessen Eintreffen würden allerdings mehrere Stunden vergehen. Darüber hinaus stellt ein Pannenfahrzeug mit Insassen stets eine erhebliche Gefahrensituation auf der Autobahn dar. Gerade deswegen rät die Polizei dazu, das Fahrzeug zu verlassen und hinter der sicheren Leitplanke den Notruf zu wählen und auf die Helfer zu warten. Im vorliegenden Fall mit 62 Schülerinnen und Schülern ist dies für mehrere Stunden allerdings keine Option.

 

Kurzer Hand und unbürokratisch organisierte die Integrierte Leitstelle über die staatliche Feuerwehrschule Würzburg einen Omnibus samt Fahrer, der bereits 30 Minuten später anrückte und die Gestrandeten zu einem nahegelegenen Autohof brachte. Dort konnten sie in Ruhe und vor allem in Sicherheit auf ihren Ersatzbus warten, der sie dann weiter in Richtung Heimat brachte.