Die FHWS beteiligt sich an der internationalen medizinischen Ausbildungsallianz BRIMEA in China

Medizintechnik an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt am Institut für Medizintechnik (Foto FHWS-Archiv / Kullmann)

 

 

Ziele sind die Erhöhung der Qualität der medizinischen Ausbildung sowie der globalen Gesundheitsversorgung

 

Entlang der sogenannten maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts sollen Partnerschaften Chinas mit Hochschulen aufund ausgebaut werden – so u.a. neben der „Belt and Road Alliance for Industry & Education Collaboration“ (BRAIEC) für Kultur und Technik auch die „Belt and Road International Medical Education Alliance“ (BRIMEA) im Medizin-Sektor, an der sich auch die Hochschule Würzburg-Schweinfurt beteiligen wird. Ende Mai wird Professor Dr. Walter Kullmann für die FHWS (als Betreuer für die Modulgruppen der Medizintechnik sowie als Leiter des Instituts für Medizintechnik) ins chinesische Shenyang reisen, um drei Dokumente zu unterzeichnen – die BRIMEACharta, der „Shenyang-Konsens" und das Memorandum of Understanding, das von den 13 chinesischen sowie 14 internationalen Gründungsmitgliedern unterzeichnet werden wird. Die Idee zur Realisation von BRIMEA ist es, die Qualität der medizinischen Ausbildung für die beteiligten Länder entlang der maritimen Seidenstraße zu fördern und die globale Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln. Als nicht gewinnorientierte Organisation wird sie durch die Prinzipien der Freiwilligkeit, Gleichheit, Zusammenarbeit und Entwicklung geprägt, um langfristig kooperative Beziehungen zwischen den verbündeten Mitgliedsinstitutionen zu etablieren und die Ressourcen, die Ausbildung, das Wissen, neue Entwicklungen, wissenschaftliche Neuerungen, soziale Dienstleistungen und die Erfahrungen interdisziplinär und international zu teilen, auszutauschen bzw. zu vernetzen. Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt kann ihre wissenschaftlich-technologischen Kontakte nicht nur im Zuge ihrer Internationalisierung mit China ausbauen, sie wird auch den wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Medizintechnik, der Fachdisziplinen der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften sowie in ihren Masterstudiengängen (Gesundheitsmanagement, soziale Arbeit, verhaltensorientierte Beratung) und Zertifikatslehrgängen (qualifizierter Medizinpraktiker und Telemedizin) erweitern können.