Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vom 13.06.2018

Kriminalitätsgeschehen:

 

Diebstahl von Werkzeug und Baumaschinen

 

WÜRZBURG/HEIDINGSFELD. Am Montag, im Zeitraum von 09.00 Uhr bis 09.45 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter einen Trennschleifer von einer Baustelle im Toräckerweg. Bei der orange-weißen Maschine vom Typ „Stihl TS 700“ handelt es sich um einen relativ großen Trennschleifer, welcher mit Benzin betrieben wird. Der Zeitwert des Diebesguts wurde auf circa 700 Euro beziffert.

 

WÜRZBURG/AM HUBLAND. Im Zeitraum von Montag 17.00 Uhr bis Dienstag 07.00 Uhr, entwendete ein noch unbekannter Täter Werkzeuge und Messgeräte aus einer Baustelle im neu entstehenden Stadtteil Am Hubland. In der Athanasius-Kircher-Straße drang der Dieb in einen im Bau befindlichen Fahrstuhl ein und entwendete dort gelagertes Werkzeug sowie Messinstrumente.

 

In beiden Fällen bitten die Ermittler der Polizei Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Verbleib des Diebesgutes abgeben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden. 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

Fahrzeugführer mutmaßlich unter Drogeneinfluss

 

WÜRZBURG/SANDERAU. Am Dienstagvormittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt einen Pkw-Fahrer Am Studentenhaus in Würzburg. Im Zuge der Kontrolle entstand der Verdacht, dass der Opelfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte, was entsprechende Tests bestätigten. Schließlich räumte der Würzburger den Konsum von Cannabisprodukten ein. Zudem wurden in seinem Fahrzeug eine geringe Menge Marihuana aufgefunden.

 

Der 21-Jährige musste die Beamten zur Polizeidienststelle begleiten, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Den jungen Mann erwartet eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz und je nach Ergebnis der Blutuntersuchung ein weiteres Verfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel.

 

 

Verkehrssicherheitsprogramm  2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“

 

Radfahrer im Visier von Polizei und Stadt Würzburg

 

Radfahren ist gesund und umweltfreundlich. Gerade innerorts ist das Rad ein schnelles Fortbewegungsmittel, das beim Fahren Umsicht und Vorsicht erfordert. Dabei gilt es auch für Biker wichtige Verkehrsregeln zu beachten.

 

Immer wieder erreichen Beschwerden von Bürgern die Stadtverwaltung oder die Polizei. Verkehrswidriges Verhalten wie das Befahren von Gehwegen oder zu schnelle Geschwindigkeit der Radler in der Fußgängerzone werden dabei häufig mitgeteilt. Aber auch die mangelhafte oder gar fehlende technische Ausstattung von Fahrrädern, insbesondere der Beleuchtungseinrichtungen, sind Gründe für Anrufe.

 

Abwegig sind diese Vorwürfe nicht. 2017 verzeichnete die Würzburger Polizei 243 Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren. Dabei wurden 204 Menschen verletzt.

Schuldhaft waren Radfahrer in 130 Fällen beteiligt. Auch der Aspekt der betrunkenen Radler darf nicht außer Acht gelassen werden. Von 160 Verkehrsteilnehmern, die im Jahr 2017 als absolut fahrtuntüchtig galten, waren 87 als Radfahrer unterwegs.

 

Wie im vergangenen Jahr setzen Polizei und die Verkehrsüberwachung der Stadt Würzburg, Fachbereich Allgemeine Bürgerdienste, auf gemeinsame Kontrollen von Radfahrern. In den nächsten Wochen wird es solche  Kontrollaktionen geben. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Befahrung von Gehwegen, Beachtung der im Einzelfall vorgeschriebenen Fahrtrichtung und der Geschwindigkeit im Bereich von Fußgängerzonen.  

 

Gemeinsame Kontrolltage wird es auch in Zukunft geben; wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen.