Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Gerolzhofen 46.700 Euro für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Gerolzhofen 46.700 Euro für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs Logistik TSF-L und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Gerolzhofen 

 Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Gerolzhofen (Landkreis Schweinfurt) 46.700 Euro für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs Logistik TSF-L (anteilig 42.000 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 4.700 €) für die Freiwillige Feuerwehr Gerolzhofen bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, Baujahr 1978, und eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1976, ersetzt.  

 Das Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) ist ein Löschfahrzeug mit einer Tragkraftspritze und einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe. Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5). Darüber hinaus muss die Möglichkeit zum Transport von einsatzbezogenen Ausrüstungsgegenständen bestehen. Die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs darf höchstens 8.000 kg betragen. Im hinteren Teil des Kofferaufbaus ist eine Ladefläche für mindestens zwei Rollcontainer bzw. Europaletten, die heckseitig über eine hydraulische Ladebordwand be- oder entladen werden kann. Alternativ darf die hintere Ladefläche auch aus einer Pritsche mit Plane- und Spriegel bestehen. Die Ladebordwand hat eine Nutzlast von mindestens 750 kg. 

 Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll. 

 

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

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Geomaris: Starker Start in die Sommersaison

Gerolzhofen.

„Wir hatten einen tollen Start ins erste sommerliche Wochenende“, sagte Bürgermeister Thorsten Wozniak: Am vergangenen Samstag und Sonntag besuchten 2910 Gäste das Gerolzhöfer Schwimmbad Geomaris. Für ein Mai-Wochenende eine hervorragende Zahl. „Spitze war der Sonntag mit 1842 Besucherinnen und Besuchern“, so der Bürgermeister weiter.

Auch für die Pfingstferien ist man bestens gerüstet, das Kombi-Bad Geomaris mit Hallenbad- und Freibadbereich, Warmwasser- und Gesundheitsbecken, Rutsche, Sprungturm und Saunalandschaft eignet sich „für jedes Wetter und für die ganze Familie“, betont Thorsten Wozniak. Voraussichtlich öffnet das Freibad täglich um 11 Uhr, das Hallenbad um 9 Uhr (freitags bereits um 6.30 Uhr); das Freibad kann allerdings je nach Wetterlage auch schon früher öffnen.

Weitere Informationen unter www.geomaris.de

(Foto/Archiv (2016): Thorsten Wozniak/Stadt Gerolzhofen)

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Bischof Friedhelm Hofmann trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein

FOTOS: Beate Glotzmann/Stadt Gerolzhofen
FOTOS: Beate Glotzmann/Stadt Gerolzhofen

Gerolzhofen. 

Du musst dran glauben: Luther, Echter und Gerolzhofen. Unter diesen Schlagworten stehen 2017 zahlreiche kirchliche, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen in Gerolzhofen. Höhepunkte sind dabei natürlich die Aufführungen des kleinen Stadttheaters Gerolzhofen.

Den Auftakt in die Theaterwochen machte am vergangenen Samstagabend der festliche Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. Am Gottesdienst nahmen die auch die Schauspielerinnen und Schauspieler in Renaissance-Gewändern teil.

Im Anschluss an den Gottesdienst empfing Bürgermeister Thorsten Wozniak den Bischof, das Theaterensemble sowie Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchen ins Museum Johanniskapelle ein. Zu dem „offenen Empfang“ waren außerdem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen; insbesondere Gottesdienstbesucher folgten der Einladung.

Bürgermeister Wozniak betonte, dass das 500. Jubiläum der Reformation und der 400. Todestag von Fürstbischof Julius Echter das kirchliche und kulturelle Leben der Stadt Gerolzhofen prägen: Anspruchsvolle Themen, die bei den Veranstaltungen Tausende Besucherinnen und Besucher begeistern und ansprechen.


Auch über das Theater hinaus finden Reformation und Gegenreformation ihren Niederschlag in Stadtführungen, Konzerten, Vorträgen, Ausstellungen und vielem mehr: „Ein kulturelles Programm, das seinesgleichen sucht. Bemerkenswert dabei ist, dass wieder einmal so viele Akteure gemeinsam wirken: Ehrenamtliche, Künstler, Kirchen und Stadt“, so der Bürgermeister: „Der christliche Glaube führt die Menschen zusammen.“


Beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt (v.l.:) der evangelische Pfarrer Reiner Apel, der katholische Pfarrer Stefan Mai, Silvia Kirchhof (Regisseurin des Kleinen Stadttheaters), Bischof Friedhelm Hofmann, Bürgermeister Thorsten Wozniak und Museumsleiter Klaus Vogt.

 

FOTOS: Beate Glotzmann/Stadt Gerolzhofen

FOTOS: Beate Glotzmann/Stadt Gerolzhofen
FOTOS: Beate Glotzmann/Stadt Gerolzhofen
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Sport-Event für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Schwimmbad Geomaris

Sportliches Event für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Im Gerolzhöfer Schwimmbad Geomaris findet am Mittwoch, 19. Juli 2017, zum dritten Mal ein „Swim & Run“ statt. An dieser Veranstaltung nahmen in den vergangenen beiden Jahren Hunderte Schülerinnen und Schüler teil. Die Sportveranstaltung für die Schulen findet vormittags statt.


„Erstmals wird heuer auch ein Bürgermeister-Cup ausgerichtet“, freut sich Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak: Im Rahmen des Swim & Run sind alle interessierten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Städten und Gemeinden aufgerufen, 150 Meter zu schwimmen (im 50-Meter-Sportbecken, Freibad) und 4000 Meter zu laufen.

Mitmachen können alle Ersten Bürgermeisterinnen/Ersten Bürgermeister und/oder die Stell-vertreterinnen/Stellvertreter; eine regionale Beschränkung gibt es nicht. Auch mehrere Teilnehmer/innen aus einer Stadt oder einer Gemeinde können mitwirken. Ebenfalsl eingeladen sind auch die Gemeinrätinnen und Gemeinräte aus den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen, inklusive Stadtrat natürlich.

 

Startschuss für den Bürgermeister-Cup ist um 18 Uhr. Jede/r Sportler/in erhält als „Teilnahme-Belohnung“ 20 Geomaris-Tageseintrittskarten (10 Erwachsene, 10 Jugendliche), die dann zum Beispiel bei Sommerfesten in Kindergärten, Vereinsfesten oder bei anderen Anlässen verteilt werden können.

 

Anmeldungen bis Ende Mai und Fragen unter: Stadt Gerolzhofen, Gabriele Schmitt, Tel. (09382) 607-11, gabriele.schmitt@gerolzhofen.de

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Wassertemperatur im Freibad bei 25 Grad im Schwimmbad Geomaris

Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen

Gerolzhofen

Das Wetter will noch nicht richtig sommerlich werden, trotzdem freuen sich schon viele Schwimmerinnen und Schwimmer auf das 50-Meter-Sportbecken oder den 5-Meter-Sprungturm: Am morgigen Samstag, 20. Mai 2017, eröffnet der Freibadebereich im Schwimmbad Geomaris. Aufgrund der Witterung ist das Freibad bis auf weiteres von 11 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Im Kombi-Bad Geomaris sind aber natürlich auch in der Sommersaison alle Hallenbecken, Rutsche, Warmattraktionsbecken, Dampfgrotte und Sauna geöffnet (der reine Freibadeintritt ermöglicht allerdings nur die Nutzung des Freibadebereichs).

 

www.geomaris.de

 

Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen

Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
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Europäisches Partnerschaftsfest in Gerolzhofen

Vom 7. bis 10. Juli 2017 feiert die Stadt Gerolzhofen ganz besondere Jubiläen, die im Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit zu seinen vier Partnerstädten und  zu Europa stehen. „Mit der Stadt Mamers in Frankreich ist Gerolzhofen seit 1972, also seit 45 Jahren verbunden, mit Rodewisch im Vogtland (Sachsen) seit 25 Jahren, seit 15 Jahren mit Scarlino in der Toskana. Seit 2008 haben wir mit der ungarischen Stadt Elek eine Partnerschaft, die schon 1988 in einem Freundschaftsvertrag besiegelt wurde“, berichtet Bürgermeister Thorsten Wozniak.


Das Partnerschaftsjubiläum wird zusammen mit dem Jubiläum „100 Jahre FC Gerolzhofen“ gefeiert. Die Unterbringung der Gäste aus Mamers und Elek erfolgt nicht in Hotels und Pensionen, sondern traditionell bei Gastfamilien. Wer gerne Bürger der Partnerstädte persönlich kennenlernen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu – es werden Gastfamilien gesucht.


Die Ankunft der Gäste ist am Freitag, 7. Juli, gegen 15.30 Uhr geplant, die Abreise am Montag, 10. Juli, gegen 7.30 Uhr. Die Partnerschaftskomitees erarbeiten ein umfangreiches Programm und planen zahlreiche Veranstaltungen und Begegnungen für unsere Gäste in der Stadt Gerolzhofen, in der Umgebung oder am FC-Festplatz.


Wer jemanden bei sich aufnehmen will, möge sich bei Anja Hümpfner (Partnerschaftskomitee Mamers, Frankreich) melden, Tel. 09382 3193712 und Siegfried Brendel (Partnerschaftskomitee Elek, Ungarn), Tel. 09382-7857.

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Städtebauförderung in Gerolzhofen: Ausstellung über das Alte Rathaus Gerolzhofen.

Im Bild: Alexander Zeller (Regierung von Unterfranken), Gerolzhofens Stadtteilmanager Daniel Hausmann, Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, Bürgermeister Thorsten Wozniak und Bezirksrat Stefan Funk. Bild: Stadt Gerolzhofen

 

 

Am Tag der Städtebauförderung nahmen bundesweit über 500 Städte und Gemeinden teil. Auch Gerolzhofen beteiligte sich wieder an der bundesweiten Aktion. In diesem Jahr stand das Alte Rathaus in Gerolzhofen im Mittelpunkt: Dieses durch Mittel aus der Städtebauförderung und aus dem Kommunalinvestitionsprogramm energetisch saniert und barrierefrei umgebaut. 

Gerolzhofen befindet sich seit 2008 im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Ziele des Programms sind, die Wohn- und Lebensbedingungen sowie die wirtschaftliche Basis im Stadtquartier Altstadt mit städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten nachhaltig aufzuwerten und so zu stärken.

Zu diesem Anlass wurde eine kleine Ausstellung konzipiert, die das Alte Rathaus von seiner ersten urkundlichen Erwähnung bis in das Jahr 2017 und seinen geplanten Umbau zeigt. Hierzu lädt Bürgermeister Thorsten Wozniak alle Interessierten herzlich ein: Die Ausstellung kann noch bis einschließlich Freitag, 19. Mai 2017, zu den üblichen Öffnungszeiten der Tourist-Information in der Rüstkammer des Alten Rathauses besucht werden.

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Erdwärmesonden im Neubaugebiet „Am Nützelbach“ Gerolzhofen.

Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen

31 wunderschön gelegene, naturnahe Baugrundstücke wurden im Baugebiet „Am Nützelbach“ erschlossen. Die ersten Häuser werden aktuell bereits gebaut, vereinzelt bereits Richtfest gefeiert.

Von den 31 Neubaugrundstücken wurden 30 Grundstücke mit Erdwärmesonden erschlossen. Hintergrund ist, dass die Stadt Gerolzhofen eine nachhaltige Wärmeversorgung der Bauplätze. Deshalb wurden die Bauplätze mit einer so genannten Kaltwärmeversorgung erschlossen. „So wird die CO2-Belastung minimiert“, informiert Bürgermeister Thorsten Wozniak.

Die Kaltwärmeversorgung besteht aus zwei Erdwärmesonden, die Verbindungsleitungen zum Soleverteiler sowie den Soleverteilerschacht. Die weiteren Anlagen wie die Wärmepumpe werden nach derzeitigen Stand gefördert. Die Lebensdauer der Erdwärmesonde beläuft sich auf mehr als 50 Jahre.

In dieser Woche werden die Bohrungen und damit die Versorgung mit den Erdwärmesonden abgeschlossen.

Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
Fotos: Wozniak/Stadt Gerolzhofen
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Ausstellung zum Tag der Städtebauförderung am kommenden Samstag, 13. Mai 2017

Gerolzhofen.

Am kommenden Samstag, 13. Mai 2017, findet der Tag der Städtebauförderung bundesweit in über 500 Städten und Gemeinden statt. Auch Gerolzhofen beteiligt sich nach 2016 wieder an der bundesweiten Aktion. In diesem Jahr steht das Alte Rathaus in Gerolzhofen im Mittelpunkt. Dieses wird in diesem Jahr u.a. durch Mittel aus der Städtebauförderung energetisch saniert und barrierefrei umgebaut. 


Gerolzhofen befindet sich seit 2008 im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“, informiert Stadtteilmanager Daniel Hausmann: „Ziele des Programms sind, die Wohn- und Lebensbedingungen sowie die wirtschaftliche Basis im Stadtquartier Altstadt mit städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten nachhaltig aufzuwerten und so zu stärken.“


Zu diesem Anlass wurde eine kleine Ausstellung konzipiert, die das Alte Rathaus von seiner ersten urkundlichen Erwähnung bis in das Jahr 2017 und seinen geplanten Umbau zeigt. Hierzu lädt Bürgermeister Thorsten Wozniak alle Interessierten herzlich ein: Die Ausstellung kann vom Samstag, 13. Mai 2017 2017, bis einschließlich Freitag, 19. Mai 2017, zu den üblichen Öffnungszeiten der Tourist-Information in der Rüstkammer des Alten Rathauses besucht werden.


Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Samstag um 10 Uhr durch Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, Bezirksrat Stefan Funk und Bürgermeister Thorsten Wozniak findet anschließend um 10.30 Uhr das allseits beliebte Standkonzert vor dem Alten Rathaus statt.

 

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Mit Bahn und Bus nach Gerolzhofen zum Wandeltheater „Du musst dran glauben“

Bild: DB Regio AG
Bild: DB Regio AG

„Raus aus dem Alltag – rein ins Erlebnis“
Mit Bahn und Bus nach Gerolzhofen  zum Wandeltheater „Du musst dran glauben“
Luther & Echter: Die Konflikte um Gegenreformation und Hexenglauben im Gerolzhofen des 16. Jahrhunderts

Die über 1225-jährige Geschichte Gerolzhofens ist allerorts spürbar, ob im beeindruckenden “Steigerwalddom“ oder dem doppelten Stadtmauerring. Das kulturelle Leben wird geprägt durch die „Gerolzhöfer Kulturtage“, das Stadtmuseum und ganz besonders durch das Museum Johanniskapelle „Kunst und Geist der Gotik“. Genießen Sie aktiv die nahe gelegenen Wälder des Naturparks Steigerwald in Form von Radtouren, Wanderungen zwischen kühlen Wäldern und duftenden Wiesen oder gar durch die Weinberge.
Was könnte im Anschluss daran schöner sein, als ein Bad im 34° C warmen Solebecken im großen Badeparadies GEOMARIS – für kleine und große Wasserratten genau richtig.
Kunstgenuss und aktive Erholung machen Appetit auf mehr … besuchen Sie die gemütlichen Gasthöfe und einladenden Cafes in Gerolzhofen. Lassen Sie sich und alle Sinne verwöhnen.

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Erste-Hilfe, Spaß und jede Menge Urkunden - Jugendrotkreuzler standen sich im Kreiswettbewerb gegenüber

Bild: Gerald Effertz
Bild: Gerald Effertz
Gerolzhofen     Erste-Hilfe-Können zeigen und Spaß haben, das stand im Mittelpunkt beim Kreiswettbewerb
des Jugendrotkreuzes in Gerolzhofen. Zwei Gruppen aus Gerolzhofen und Grettstand - Bambini (6-8 jährige) und der Stufe I (8-10 jährige) hatten so 
einiges vor den Augen der Schiedsrichter zu erledigen. Folgende Bereiche wurden bewertet: Erste Hilfe Praxis und Theorie, Rotkreuzwissen und auch der "Schlaubayer" gehörten nebem dem Kreativ-Teil dazu.
Die Bambinis mussten in der Ersten-Hilfe Praxis Tim und Kira die sich verletzt haben helfen. Tim hat Nasenbluten, Kira eine Blutung aufgrund einer großen Schürfwunde am Arm. Einmal ging es für die Gruppen darum, die Gesamtsituation zu überblicken. Hier war beispielsweise gefragt, einen Erwachsenen zu rufen,der den Notruf wählt. 
Trösten, dem Verletzten helfen, mit ihm sprechen, all das mussten die Teilnehmer zeigen. Den Theorieteil mussten die Kinder anhand eines etwas anderen Märchens absolvieren. In dem Märchen hies es zum Beispiel:"Schneewitchen rannte so schnell sie konnte, plötzlich stolperte sie über einen Ast und fiel auf den Boden". Die Kinder wurden nun gefragt, welche Verletzungen sich Schneewitchen zugezogen haben könnte. Schürfwunde, Armbruch oder auch Beule waren mögliche Antworten.
Viel Spaß bereitete den Jungen und Mädchen die Rubrik "Schlaubayer". Unter dem Motto:"Stadt, Land,Quatsch" durften sie auch lustige Antworten geben. Zum Beispiel durfte bei einer Eissorte mit dem Buchstaben G auch mal "Glubbereis" die Antwort sein.
Bei den Kindern der Stufe I waren die Bereiche entsprechend des Alters etwas schwieriger
Punkte gab es dann auch für ein vorgetragenes Theater, welches sich die Gruppen jeweils selbst überlegt und vorbereitet hatten. Sie durften und konnten dazu auch die selbstgebauten Instrumente verwenden.
Der Kreisvorsitzende des BRK, Hartmut Bräuer, machte deutlich auf was es ankommt: "Sieger seit ihr heute alle, denn ihr habt Freude und Interese am Roten Kreuz".
Er lobte die Leiterinnen des Gerolzhöfer Jugendrotkreuzes, Mona Schmitt und Jasmina Schömig:"Ich erfahre immer nur positives und Anerkennung über euch". Und weiter: "Die Kinder lernen viel". Seine Bitte an Kinder und Leiterinnen:" Erhaltet euch die Freude daran".
Martin Bätz, der Leiter der Jugendarbeit im Kreis Schweinfurt und seine Stellvertreterin, Maria Dürr konnten bei der Siegerehrung viele Urkunden ausgeben.
Im Bereich Theater ereichten die Bambinis Grettstadt den 1. Platz im Wettbewerb, den zweiten Platz im Bereich Theater, Gerolzhofen, den 1. Platz, im Wettbewerb den zweiten Rang. Bei der Stufe 1 erreichte die Gruppe aus Grettstadt den 1. Platz und darf nun zum Bezirkswettbewerb nach Grettstadt. Gerolzhofen erreichte den zweiten Platz.
Mona Schmitt und Jasmina Schömig, die beiden sehr engagierten Leiterinnen des Jugendrotkreuzes in Gerolzhofen sind sich sich sicher: "DIe Kinder freuen sich immer auf Wettkämpfe" und "man sieht wie weit die Kinder sind" machen die beiden deutlich. Alle Anwesenden durften neben dem gelungenen Wettbewerb auch noch zusätzlich etwas feiern: in diesem Jahr gibt es das Jugendrotkreuz sieben Jahrzehnte.
Martin Bätz und Martina Dürr konnten sich auf die Schiedsrichter Harald Czech, Mareike Kamenz, Norbert Wagner, Lisa Brändler, Jacob Bätz, Philip Grab, Julia Durschang und Barbara Koch verlassen. Christine Gebhardt-Gollub von der Notfalldarstellung unterstützte ebenfalls.
Unser Bild zeigt die stolzen Kinder zusammen mit BRK-Kreisvorsitzenden Hartmut Bräuer, Mona Schmitt, Jasmina Schömig, Martin Bätz, Gruppenleiterin Anna Wetterich (Grettstadt), Maria Dürr und Ulrich Gößmann von der Kreisgeschäftsführung vor dem Rettungswagen der Wache Gerolzhofen.
 
Text und Bild: Gerald Effertz
Gerald Effertz 
Bild: Gerald Effertz
Bild: Gerald Effertz
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Wandeltheater „Du musst dran glauben“ blickt auf spätes 16. Jahrhundert – Großes Ensemble und vier Spielstätten – Historische Quellen als Vorlage

Was ist mir mein Glaube wert?

 

 

Wandeltheater „Du musst dran glauben“ blickt auf spätes 16. Jahrhundert – Großes Ensemble und vier Spielstätten – Historische Quellen als Vorlage

Gerolzhofen (POW) „Denk nach, wer könnte Dir so boshaft sein?“, blafft der Centrichter den Buchbinder an. Der ist beschuldigt, ein Zauberer zu sein. „Der Berthold war’s“, vermutet der Beschuldigte. Denn der neide ihm sein Handwerk und habe es zudem auf seine Frau abgesehen. Im Spitalkeller von Gerolzhofen wird an diesem Nachmittag lebendig, was sich vor mehr als 400 Jahren zugetragen hat. Für das Wandeltheater „Du musst dran glauben – Luther, Echter und Gerolzhofen“ proben die rund 60 Akteure an diesem Samstagvormittag erstmals zusammen. Unter dem Titel „Du musst dran glauben“ werden am 24. Mai erstmals die Themen 500 Jahre Reformation und 400. Todestag von Fürstbischof Julius Echter an vier Spielorten in der Steigerwaldstadt Gerolzhofen (Landkreis Schweinfurt) in Form eines Wandeltheaters präsentiert.

„Und stopp. Der Einwurf ‚Hochmut‘ muss schneller und aggressiver kommen“, sagt Regisseurin Silvia Kirchhof vom Kleinen Stadttheater Gerolzhofen. Ein kurzes Nicken beim Centrichter-Darsteller Klaus Vogt, und die Szene beginnt an exakt dieser Stelle von Neuem. „Es macht viel Freude, dieses Stück zu inszenieren. Die Mitwirkenden sind alle total motiviert und geradezu probewütig“, sagt  Kirchhof. Die Schauspielerin, Chansonnière und Regisseurin hat in Gerolzhofen im Jahr 2015 mit „Fräulein Schmitt und der Aufstand der Frauen“ schon ein anderes Großprojekt auf die Beine gestellt.

Für „Du musst dran glauben“ haben Christine Weisner und Roman Rausch, basierend auf historischen Quellen, die Vorlage geschrieben. So werden die Menschen des späten 16. Jahrhunderts lebendig: Woran müssen oder wollen sie glauben? Ist es die althergebrachte, katholische Lehre oder eher die neue von Martin Luther aus Wittenberg? „Mit dem Stück wird Geschichte in historischer Kulisse lebendig“, schwärmt Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak. Die Stadt im Steigerwald steht mit 170 Einzeldenkmalen unter Ensembleschutz und sei daher bestens für ein historisches Stück geeignet.

In der Stadtpfarrkirche zum Beispiel thematisiert das Wandeltheater die Missstände, die in der alten Kirche herrschen. Viele Menschen wenden sich im Wunsch nach einer Besinnung auf das Evangelium der lutherischen Lehre zu. Über zwei Generationen leben die Menschen in beiden Glaubenswegen miteinander in Frieden. Durch den prunkvollen Einzug von Fürstbischof Julius Echter endet dann aber für Jahrhunderte das evangelische Leben in Gerolzhofen. „Für mich ist die große Herausforderung, dass wir nichts über den Menschen Echter wissen“, sagt Martin Menner, der in dem Stück in die Rolle des Gegenreformators und Fürstbischofs schlüpft. Der Profischauspieler lobt das „wunderbare Ensemble“: „Hier ist jeder bereit, das Beste aus sich herauszuholen.“

Seit Ende Februar proben die Spielteams der einzelnen Szenen jeweils mit Kirchhof. Da ergibt es sich quasi von selbst, dass die Beteiligten sich mit der Zeit auseinandersetzen, in der das Stück spielt. „Gott sei dank habe ich damals nicht gelebt“, sagt Jutta Keller aus Schwebheim. Sie spielt Martha Rösser, die Ehefrau des vom Centrichter der Hexerei beschuldigten Buchbinders. „Die Herausforderung des Wandeltheaters wird es sicherlich sein, viermal an einem Abend mit vollem Einsatz zu spielen.“ Klaus Vogt, im zivilen Dasein Redakteur bei der Lokalredaktion der Main-Post, verdeutlicht in seiner Rolle als Centrichter, wie leicht durch Denunziation aus der Bevölkerung und eine korrupte Justiz menschenverachtende Exzesse erwachsen. „Von den 28 Centrichtern im Hochstift Würzburg war Gerolzhofen eindeutig ein Sonderfall. Mit gefälschten Akten erwarb der Centrichter sich innerhalb kurzer Zeit ein Blutgeld, das ihm ermöglichte, drei Häuser und eine große Mühle zu erwerben“, erklärt Vogt.

Neben der schauspielerischen Leistung tragen auch die historischen Kostüme dazu bei, dass die frühe Neuzeit in ansprechender Weise lebendig wird. Ein Teil der Kostüme stammt aus dem Gerolzhöfer Fundus. Die besonders prächtigen und aufwändigen Kostüme und Requisiten wurden von einer Berliner Firma bezogen, die auch Hollywoodproduktionen im Filmstudio Babelsberg ausstattet. So trägt zum Beispiel der evangelische Pfarrer Reiner Apel als Gerolzhöfer Bürgermeister Caspar Lesch ein Outfit, das ihn aussehen lässt wie den Mann, dessen Konterfei einst den 50-DM-Schein zierte. Was für ihn der rote Faden des Stücks ist? „Die Frage, was mir mein Glaube ganz konkret wert ist!“ In bester ökumenischer Verbundenheit wirkt auch sein katholischer Amtsbruder Pfarrer Stefan Mai mit. Als Bettler sinniert er in der Spitalkirche unter anderem mit anderen Bewohnern des Bürgerspitals darüber, was die Regeln und Gebote der tiefgreifenden Sozialreformen Echters an Vor- und Nachteilen mit sich bringen.

Weitere Spielorte sind die Echtervogtei, die evangelische Erlöserkirche und der Spitalgarten. Die Besucher einer Aufführung werden in vier Gruppen eingeteilt und dann synchron von Schauspielern, die szenisch auf die nächste Station vorbereiten, zur jeweils nächsten Spielstätte geführt. Im Spitalgarten kommen am Ende alle zusammen. Dort treffen in einer komplett fiktiven Szene beim Finale Echter und Martin Luther aufeinander.

„Umbau“, ruft Kirchhof in den Raum. Das Pult des Centrichters wird entfernt, ein paar einfache Holzbänke auf der Bühne platziert. Brav nach Frauen auf der einen und Männern auf der anderen Seite getrennt, beginnen die Spitalbewohner die nächste Szene und beten den Rosenkranz.

Die Uraufführung des Wandeltheaters „Du musst dran glauben – Luther, Echter und Gerolzhofen“, findet am Mittwoch, 24. Mai, statt. Bis Sonntag, 28. Mai, sowie von Donnerstag, 1. Juni, bis Pfingstmontag, 5. Juni, gibt es weitere Aufführungen jeweils um 19.30 Uhr. Inklusive Pausen dauert das Stück etwa dreieinhalb Stunden. Der Eintritt beträgt pro Person 26 Euro. Am Sonntag, 4. Juni, findet zudem um 14.30 Uhr in der Stadthalle Gerolzhofen eine barrierefreie Vorführung statt. Schirmherr der Veranstaltung ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Finanziell unterstützt wird das Wandeltheater unter anderem aus Mitteln von Professor Monika Grütters,  Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Kulturfonds Bayern, dem Bezirk Unterfranken, dem Dekanat Castell sowie der Diözese Würzburg. Nähere Informationen im Internet unter www.du-musst-dran-glauben.de.

 

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Bildsatiren der Reformationszeit

Evang. Pfarrer Reiner Apel, Museumsleiter Klaus Vogt, Dr. Dr. Patrick Melber (konzipierte die Ausstellung), Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bürgermeister Thorsten Wozniak und kath. Pfarrer Stefan Mai.
Foto: Glotzmann/Stadt Gerolzhofen

Gerolzhofen.
Am Freitagabend wurde die Ausstellung „Lutherbock und Papstesel - Bildsatiren der Reformationszeit“ im Museum Johanniskapelle eröffnet. Die Bildsatiren sind noch bis einschließlich 5. Juni 2017 zu sehen.

Die Umbruchszeit der Reformation erreichte ihre Breitenwirkung und Dynamik vor allem durch die Erfindung des Buchdrucks: Das erste Massenmedienereignis in der Geschichte. In den Druckerzeugnissen haben sich die Gruppierungen nichts geschenkt. Fremdwahrnehmungen, Differenzen und Positionierungen zeigen sich nicht nur im Text. Die Bilderspitzen die Aussagen auf besondere Weise zu und verbreiten die Positionen gerade auch bei den einfachen Menschen. Sie stehen heutigen Karikaturen in nichts nach.

Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Bildsatiren der Reformationszeit und hilft so in die Stimmung und Emotion dieser für uns heute so wichtigen Zeit einzutauchen. Dabei werden die Darstellungen gegenübergestellt, um die Spannung zwischen den Lagern aufzuzeigen. Zugleich ist es eine Anregung, sich mit Eigenwahrnehmung und Fremd-wahrnehmung auseinanderzusetzen.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr und für Gruppen auf Anfrage und zu den Terminen der Veranstaltungen des Begleitprogramms.

Mehr dazu: http://www.gerolzhofen.de/event_70176.html

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Osterferien: Im Gerolzhöfer Schwimmbad Geomaris ist am Donnerstag wieder Kinder-Nachmittag

Foto: Arnulf Koch
Foto: Arnulf Koch

Gerolzhofen.
Das Schwimmbad Geomaris ist ein Erlebnisbad für die ganze Region. Sportler, Erholungssuchende und Familien wissen das Angebot zu schätzen. „Wir freuen uns, dass wir unsere Position als Familienschwimmbad in der Region behaupten“, sagt Bürgermeister Thorsten Wozniak: Insbesondere an den Wochenenden ist der Familienbereich mit über 34 Grad Luft- und 32-33 Grad Wassertemperatur bestens gefüllt. Das neue Nichtschwimmer- und Kursbecken kommt ebenso gut an wie das neue Planschbecken.

Im Familienbereich gibt’s außerdem auch einen Laufstall, der Eltern zumindest für einige Augenblicke entlasten kann. Zudem wird eine große Zahl an Leih-Buggys angeboten – natürlich kostenlos. Zum einen müssen benötigte Buggys oder Kinderwagen nicht aus dem Auto geladen werden, zum anderen gehören eventuelle Verschmutzungen durch dreckige Straßenreifen damit der Vergangenheit an.

Regelmäßig finden im Geomaris auch Kinder-Nachmittage statt, nämlich immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Dann wird das Schwimmerbecken zur Spielzone für Kinder: Bei niedrigerer Wassertiefe haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, auch im Sportbecken im Geomaris rumzutollen und zu spielen.

Weitere Infos unter www.geomaris.de

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Ideen und Visionen über Gerolzhofens Innenstadt

Gerolzhofen.
In der jüngsten Vorstandssitzung des CSU-Ortsverbandes ging es erneut um die Idee der Innenstadtbelebung in Gerolzhofen mittels eines City-Outlets. Nachdem im Herbst stellvertretende CSU-Vorsitzende Maria Bauer und Kassier Albert Bauer mit einer kleinen Delegation nach Bad Münstereifel fuhren, wo sich im Herzen der Stadt ein City Outlet befindet, berichtete nun Bürgermeister Thorsten Wozniak von Gesprächen mit Projektplanern.

Der CSU-Vorstand ist sich einig, das Thema weiter diskutieren zu wollen. „Wir haben in unserer historischen Altstadt ein wunderschönes Ensemble und einen lebendigen Einzelhandel mit Charme, Service und Fachkompetenz“, stellte Ortsvorsitzender Markus Reuß in der Diskussion heraus. „Trotzdem muss man in verschiedene Richtungen denken“. Ziel ist ein attraktives, zukunftsfähiges Mittelzentrum. Dafür müssen auch „verrückte Ideen“ diskutiert werden.

Reuß berichtete auch von dem nun gestarteten Verkehrskonzept und dem Bericht des Einzelhandelsentwicklungskonzept im Stadtrat. Und so will sich die CSU Gerolzhofen weiter mit dem Thema beschäftigen: Kann ein City-Outlet eine umsetzbare Idee sein, um Leerstände wieder zu beleben? Ist solch ein Vorhaben realistisch? Wer kann als Investor auftreten? Würde ein Outlet in bereits bestehenden Immobilien für den örtlichen Einzelhandel mehr Vor- oder mehr Nachteile bringen: Diese Fragen sollen weiterhin diskutiert werden.

Um mit dem Thema weiter zu kommen oder die Richtung eines „City-Zentrums“ mit den bestehenden Einzelhändlern zu diskutieren, will man vielleicht im Laufe des Jahres zu einer Diskussionsrunde einladen.

www.csu-gerolzhofen.de

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